Die Strickjacke für die Damenwelt

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Kennt ihr das Phänomen, dass die weibliche Fraktion dieser Erde komischerweise an Temperaturschwankungen leidet? Wenn ich abends im Bett liege, ist es mit Decke zu warm, ohne Decke zu kalt.

Beim Strandspaziergang mag man keine richtige Jacke tragen, dabei geht das Sommerfeelingirgendwie verloren. Aber frisch ist es trotzdem, wenn der Sommerwind rumpustet. Die perfekte Lösung: die Strickjacke. Ja, ich weiß, durch Oma wurde sie bekannt. Aber ist sie nicht so herrlich praktisch? Und sieht dazu auch noch gut aus? Ich beispielsweise gehe selten armfrei und ein dünnes Jäckchen ist da immer sehr hilfreich.

Strickjacken in allen Formen

Es gibt sie in lang und kurz. Bunt oder schlicht. Mit Applikationen oder Spitze. Mit Knöpfen, Reißverschluss oder auch ohne alles. Mit Kapuze oder Kragen, wie auch immer wir sie haben wollen.

Und das Praktische an einer Strickjacke im Vergleich zu einem Pullover: Wir versauen uns nicht die Frisur, wenn uns mal wieder warm wird und wir uns entkleiden wollen. Außerdem können wir sie, je nachdem, wie wir gerade lustig sind, mal offen und mal zu tragen. 2:0 für die Strickjacke.

Die Strickjacke auch „Cardigan“ genannt

Der Begriff „Cardigan“ für Strickjacke kommt aus dem Englischen und zwar von dem britischen General James Thomas Brudenell, 7th Earl of Cardigan. Die Kälteprobleme seiner Truppen haben offenbar zu gewaltigen Innovationen in der britischen Strickwarenindustrie geführt.

Also lernen wir: Man sollte immer und überall eine Strickjacke dabeihaben. Nicht nur, dass diese gut aussieht.  Sie hilft uns auch noch beim Gesundbleiben und hegt und pflegt uns vorbildlich. Und falls wir unsere mal vergessen sollten, gibt’s sicherlich einen Gentleman, der uns seine Jacke mal borgen kann. Wir wollen es hoffen.