Seersucker

16. Januar 2009

Bezeichnung für ein bestimmtes Baumwollgewebe, das aus teils glatten, teils gerafften Stoffpartien besteht. Der Name spielt darauf an. Er leitet sich aus dem Persischen ab. »Shir o Shekar« heißt nämlich soviel wie Milch und Zucker.

Die gerafften Partien entstehen während des Webvorgangs durch Spannung der Kettfäden. Oft werden sie auch erst nachträglich durch die Verwendung von faserquellenden Substanzen erzeugt. Das Tolle an Seersucker-Stoffen ist, dass sie nicht gebügelt werden müssen. Sie sind damit besonders geeignet für Bettwäsche und T-Shirts.