Alles zum Auftakt der 68. Berlinale

Berlinale 2018 – Plakat der Filmfestspiele

Mögen die Filmfestspiele beginnen! Heute startet die 68. Ausgabe der Berlinale – und verwandelt die Hauptstadt einmal mehr in ein Mekka für Cineasten, Filmkritiker und Kinofans. Bis zum 25. Februar werden an 32 Spielstätten in der ganzen Stadt rund 400 Filme gezeigt, die meisten davon Welt- oder Europapremieren. 10 Tage ganz im Zeichen des Films – und gleichzeitig eine wunderbare Gelegenheit, die schönsten Kinos Berlins zu erkunden. Aber wer ist eigentlich dieses Jahr in der Jury? Und welche Filme laufen im Wettbewerb? Bei uns erfahrt ihr alles, was ihr zum Auftakt des Filmfestivals wissen müsst!

Menschenmenge, Fotografen und Blitzlichtgewitter am roten Teppich vor dem Berlinale-Palast am Potsdamer Platz – Berlinale 2018

Keine Berlinale ohne Blitzlichtgewitter am roten Teppich! © Berlinale 2018

Los geht’s – mit einer glanzvollen Eröffnung

Mit der Fashion Week im Januar ist das letzte Großereignis gerade mal knapp einen Monat her – und schon wieder wird es glamourös in der Hauptstadt: Heute Abend werden die Internationalen Filmfestspiele mit einer feierlichen Eröffnungsgala im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz eingeläutet. Trotz eisiger Temperaturen kann man sich auch dieses Mal  wieder auf Blitzlichtgewitter und dichtes Gedränge am roten Teppich einstellen, schließlich wartet die Veranstaltung traditionell mit einem ganzen Reigen prominenter Gäste auf.

Dabei steht heute auch ein Filmhighlight auf dem Programm: Eröffnet wird die Berlinale nämlich mit der Weltpremiere von Isle of Dogs, der neuesten Produktion von Starregisseur Wes Anderson, der mit seiner unverkennbaren Bildsprache spätestens seit Grand Budapest Hotel unser Herz erobert hat. Doch auch jenseits der Eröffnung hat sich ein ganzes Staraufgebot angekündigt, um die Premieren ihrer neuesten Filme zu feiern – darunter etwa Colin Firth, Marie Bäumer, Robert Pattinson, Joaquin Phoenix und Idris Elba. Man darf also gespannt sein, wer noch alles über die roten Teppiche des Filmfestivals schreiten wird …

Hochkarätige Besetzung – auch in der Jury

Nicht nur beim Cast der präsentierten Filme stößt man immer wieder auf große Namen – auch die Internationale Jury der diesjährigen Filmfestspiele ist hochkarätig besetzt. Mit dabei ist die Schauspielerin Cécile de France aus Belgien, Fotograf Chema Prado aus Spanien, die Produzentin Adele Romanski aus den USA, Komponist Ryūichi Sakamoto aus Japan und die Filmkritikerin Stephanie Zacharek, ebenfalls aus den Vereinigten Staaten. Den Vorsitz der Jury übernimmt Tom Tykwer, den man als einen der renommiertesten deutschen Filmemacher weltweit bezeichnen darf.

 

Plakat der Filmfestspiele – der Berliner Bär: Highlights der Berlinale – welche Filme laufen im Wettbewerb?

Berlinale 2018 © Internationale Filmfestspiele Berlin / Velvet Creative Office

Die Filme im Wettbewerb

Auch dieses Jahr wird die Jury wieder darüber entscheiden, welcher Film mit dem Goldenen Bären – und damit als bester Film der diesjährigen Festspiele – ausgezeichnet wird. Zudem werden neben dem Großen Preis der Jury und dem Alfred-Bauer-Preis noch Silberne Bären in den Kategorien Beste Regie, Beste Darstellerin, Bester Darsteller, Bestes Drehbuch, Herausragende Künstlerische Leistung (für Kamera, Schnitt, Musik, Kostüm oder Set-Design) verliehen. Um diese Auszeichnungen konkurrieren 2018 ganze 19 Filme.

 

Einer davon ist Don’t Worry, He Won’t Get Far On Foot: Kultregisseur Gus Van Sant erzählt hier auf absurd-komische Weise die Lebensgeschichte des Zeichners John Callahan – mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle. Neben Beiträgen aus Frankreich, Italien, dem Iran, Norwegen, Paraguay, den Philippinen, Russland, den USA u. a. gehen außerdem gleich vier Filme aus Deutschland ins Rennen: Christian Petzolds Geflüchtetendrama Transit, Thomas Stubers schrulliger Spielfilm In den Gängen, Philip Grönings Familiendrama Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot und Emily Atefs Schwarzweißfilm 3 Tage in Quibéron, der sich um ein Psychoduell Romy Schneiders mit einem Journalisten im Jahr 1981 herum entspinnt.

Berlinale und ihr Wahrzeichen: Der Bär der Filmfestspiele am Potsdamer Platz

Die Berlinale 2018 – 10 Tage ganz im Zeichen des Films

Wir sehen uns im Kino!

Es wird also spannend! Auch wenn die Tickets für die Wettbewerbsfilme meist knapp sind, kann man für die zahlreichen anderen Produktionen, die auf der Berlinale Premiere feiern, oft noch Karten ergattern. Und das lohnt sich auf jeden Fall – einfach auch, weil man diese ganz besondere Filmfestspielatmosphäre einmal erlebt haben muss. Wir sehen uns also im Kino!