After-Summer-Hair – So pflegst du deine Haare nach dem Sommer

Nach dem Sommer verlangen unsere Haare meist ganz dringend einen Friseurbesuch. Doch selbst damit ist nicht jedes Problem behoben – denn mit dem Herbst kommen auch wieder Haartrockner, Heizungsluft und hohe Luftfeuchtigkeit zurück ins Daily Business. Klingt nach Bad Hair Days? Nicht bei uns! Wir verraten dir, was du dagegen tun kannst und wie du deine Haare schonend und gesund glänzend durch die neue Saison bringst.

Schonend trocknen

Ciao Sommerwind, hallo heiße Luft – im Herbst heißt es wieder: Haare föhnen. Wie wir alle wissen, mögen unsere Haare das aber nicht so gern und auch die Kopfhaut reagiert sehr sensibel auf die Hitze. Damit die Haare nicht abbrechen und wie kleine Antennen vom Kopf abstehen, gibt es einen simplen Tipp: Die Haare nur trocken kämmen und bürsten. Solange sie nass sind, solltest du höchstens mit einem Kamm den Scheitel ziehen und sie im Anschluss mit kalter Luft föhnen, bis sie angetrocknet sind. Nasse Haare haben eine gummiartige Struktur, dadurch fehlt ihnen die Elastizität und sie können schneller abbrechen.

Für das Föhnen selbst gilt: Kalte Luft, solange sie nass sind, warme Luft zum Stylen und dann noch mal kühle Luft als Finish für Halt und Glanz. Und: Immer genug Abstand halten (ca. 20 cm), um die Kopfhaut zu schonen. Obwohl das Föhnen durchaus strapazierend sein kann für die Mähne, solltest du dennoch darauf achten, dass sie immer richtig trocken sind, bevor du rausgehst. Denn feuchtes Haar kann immer noch mehr Feuchtigkeit aufnehmen – und das wird bei Regenwetter schnell zu Frizz.

Frische Farbe

Für ein sommerliches Blond sind die aufhellenden Sonnenstrahlen im wahrsten Sinne echte Highlights, manchmal hinterlassen aber Chlorwasser und Co. einen Gelb- oder Grünstich in hellen Tönen. Brünett hingegen verliert durch die starke Sonneneinstrahlung mehr und mehr an Farbe. Damit die sowieso trockenen Haare nicht weiter beansprucht werden, ist ein Glossing die erste Wahl für eine dezente Farbauffrischung mit neuer Leuchtkraft, die noch dazu unerwünschte Untertöne reduzieren kann. Diese schonende Variante des Colorierens legt sich sanft über die Haarstruktur und wäscht sich mit der Zeit ganz natürlich aus. So erhalten deine Haare einen frischen Anstrich mit Superglanz.

Maske nicht vergessen

Sollten deine Haare durch den Sommer sehr trocken sein, ist es Zeit für eine reichhaltige Haarmaske. Am besten machst du es dir gleich richtig gemütlich in der kuscheligen Herbstzeit: Lass dir ein heißes Bad ein, trage eine Gesichts- und Haarmaske auf und lass einfach mal die Seele baumeln. Das Ergebnis: Tiefenentspannung für Körper, Geist und Seele und on top auch noch strahlende Haut und seidig weiche Haare. Übrigens sind gesunde, gepflegte Haare das beste Mittel gegen Frizz & Co. Gönn dir also ruhig öfter einen entspannten Abend mit verwöhnendem Beauty-Programm, im Herbst ist die perfekte Zeit dafür!

Trockenwäsche

Frisch gewaschene Haare fühlen sich zwar immer wundervoll an, auf Dauer leiden aber auch hier Haare und Kopfhaut. Nach einer strapazierenden Sommerzeit und austrocknender Heizungsluft im Herbst kann es helfen, die Haarwäsche auf zweimal pro Woche zu reduzieren. Wer im letzten Lockdown noch keine No-Poo-Phase hatte – jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt dafür.

Zeit für Veränderung

Wenn der Sommer seine trockenen Spuren im Haar hinterlassen hat und auch die genannten Tipps nur noch minimale Schadensbegrenzung betreiben, heißt es wohl: Adieu Löwenmähne, hallo neue Frisur! Ein neuer Haarschnitt kann jetzt im Herbst die nötige Veränderung sein, die du brauchst, um die neue Saison im wahrsten Sinne mit Haut und Haaren zu genießen.