Ein Hoch auf die schwarze Strumpfhose!

Nichts, außer natürlich die Sonne, macht die Beine so schön wie eine schwarze Strumpfhose. Sie wertet so viele Outfits auf und fängt mehr Blicke ein als ein teures Kleid.

Ich spreche nicht von der blickdichten Baumwohl-Strumpfhose, sondern der typischen halbtransparenten 40 DEN Strumpfhose. Eine, die ein paar Mal mehr getragen werden kann, hier und da was aushält und uns Frauen attraktiv wirken lässt. Sie erlaubt uns knappe Shorts zu tragen und lässt uns stillvoll aussehen, auch wenn wir Schuhe mit 12-cm-Absätzen tragen. Und viel wichtiger: Wir können im Winter Bein zeigen!

Bitte nicht sparen: Es darf keine Strumpfhose sein, die nach ein paar Wäschen einen Graustich kriegt oder schnell Laufmaschen bekommt. Wenn man schon seine Beine mit einem Hauch von nichts umhüllt, dann sollte es was qualitativ Hochwertiges sein.

Das heißt aber nicht, dass man viel Geld ausgeben muss. Denn dann schießen wirklich Tränen in die Augen, wenn es zu einer Laufmasche kommt. Viele Kaufhäuser haben gute Hausmarken. Und nicht vergessen: Es gibt online gute Angebote, so dass man Markenstrumpfhosen viel günstiger kaufen kann als im Einzelhandel. Ein dezentes *Twinkel in the Eye*

Und was Mama sagt, stimmt: Strumpfhosen sollten 1 Größe zu groß gekauft werden. Wer sich unsicher ist, lässt sich beraten. Die netten Damen in den Kaufhäusern kennen sich aus. So meine Erfahrung zumindest.

Und wenn man mal hängen bleibt: Keine Panik, der Trick mit dem Fingernagellack funktioniert wirklich. Kein Fingernagellack da? Einfach Augen zu und durch. Das war es wert und es passiert jedem. Das weiß jede Frau. Wir sollten uns nur vornehmen, öfter andere Frauen darauf hinzuweisen. Ist unangenehm, aber schlimmer ist es abends zuhause anzukommen und die Laufmasche zu entdecken. Ihr wisst schon, wie sich das anfühlt.

Wer einen langen Tag vor sich hat und sich keine Laufmasche leisten kann, packt natürlich ein Notfallpaar ein. Klingt nach einer überorganisierten Frau, aber nichts ist peinlicher als beispielsweise an einem wichtigen Tag mit einem Loch in der Strumpfhose herumzurennen. Man möchte ja auch nicht gezwungen sein, mit einem schwarzen Kugelschreiber seine Bein schwarz anzumalen – nicht dass ich das mal gemacht hätte.