Fashion Friday mit Ida

Unser Lieblingsformat ist zurück: Der Fashion Friday, heute mit Ida. Sie spricht über Spaß an Mode mit Minimalaufwand und Berlin spielt auch eine Rolle.

Wie kam es, dass du heute dieses Outfit trägst?

Der Winter ist eine Zeit, da verschwinde ich manchmal ganz gern komplett in meiner Kleidung. Kein Zentimeter friert und eine interessante Silhouette gibt’s obendrauf.

Wie würdest du mit 3 Worten deinen Stil beschreiben?      

Dunkel, minimalistisch, extra

Hattest du schonmal einen komplett anderen Look, als jetzt?

Mit 17 war ich kleidungstechnisch zwar bereits überwiegend schwarz unterwegs, allerdings auch overdressed, dass es quietscht. Ich bin in Abendkleidern, Jackets und 10-cm-Absätzen in die Schule gegangen und wenn meine Schulbücher nicht in meine, zum Outfit ausgewählte Handtasche gepasst haben, mussten sie zuhause bleiben. 

Wenn du ein Kleidungsstück wärst, welches wäre das?    

Schwarz, ein bisschen derb, ein bisschen elegant und ein bisschen ungewohnt: Ich wäre ein Paar superenge Sockboots mit fetter Plateausohle. Mein Traumkleidungsstück, seit meine Mama in den 90ern welche hatte.

 

Was bedeutet Mode für dich?

Mode ist für mich Kreativität, Spaß und ein Ausdruck der Persönlichkeit. Mich interessiert der individuelle Stil von anderen sehr und wie jeder Mode versteht, weil die Wahl unserer Kleidung jeden Morgen einen Einfluss darauf hat, wie wir uns fühlen. Wie jeder damit für sich umgeht und dass die Begriffe Schönheit und Stil unendlich auslegbar sind, finde ich toll. Ich möchte nur Kleidungsstücke besitzen, die mir Spaß machen und mir viele Möglichkeiten bieten. Und die alle miteinander kombinierbar sind, wenn ich will. Und schwarz passt zu schwarz…

Wie sieht dein Alltag bei b4f aus?

Ich bin verantwortlich für jegliche Art von Text und Kreativkonzepte. Für wen klingt das nicht nach dem perfekten Alltag? Ich liebs. Ich darf mir Claims für Kampagnen ausdenken, recherchieren und Artikel schreiben zu allem rund um Fashion und Lifestyle und was uns sonst so einfällt. Ich kann mich jeden Tag ausleben in Form von Wörtern. Beim Schreiben entspanne ich und durchs Recherchieren lerne ich. Und bringe nebenbei noch meine ganz persönliche Handschrift mit ein.

Ohne welches Kleidungsstück oder welchen Gegenstand könntest du nicht leben?

Meine kleine Bumbag ist seit ein paar Jahren mein Survival-Kit. Da ist alles drin, was ich brauchen könnte: Telefon, Schlüssel, Geld, Erinnerungen, Kaugummi, bisschen Pflegekram und ein Taschenmesser. Ich brauche die Hände frei und mit der Bauchtasche bin ich für jedes Abenteuer gewappnet. In Berlin weißt du nie.

Was ist dein letztes gescheitertes DIY-Projekt?

Eine Wohnung in Berlin finden, haha. Und Sachen schwarz färben, die sind leider nur grau geworden.