Beautiful Japan: Erlebe das Hanami

Frau im Hintergrund Kirschblütenbaum zum Hanami – © Antonina Bukowska via Unsplash

In Japan feiert man den Beginn des Frühlings auf eine ganz besondere Art und Weise. Mit dem Hanami-Fest. Hana bedeutet Blume und Mi kommt von dem Wort Sehen. Man beschaut und bestaunt die Blumen – genauer gesagt die Kirschblüte. Denn sie steht Ende März und Anfang April in voller Blüte und lädt zu einem Picknick ein. In Japan wird entlang der gesamten Kirschblütenbäume ein Riesenfest gefeiert. Vor allem mit selbst mitgebrachten Speisen. Alle Tupperdosen im Haus werden gefüllt mit den besten Leckereien und diese werden dieser Tage mit Freunden, Familie und Bekannten unter den duftenden Kirschblütenbäumen miteinander geteilt.

 

Von Sushi bis Nattō – Essen in Japan

Die Esskultur Japans beeindruckt aber nicht nur zum Hanami. Von Sushi über Sake bis zum gewöhnungsbedürftigen Nattō, bietet die japanische Küche viele wundersame und legendäre Speisen. Wir haben eine kleine Auswahl der faszinierendsten Fakten rund um die japanische Esskultur für euch zusammengetragen.

 

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Um ein besonders schmackhaftes Aroma zu erzeugen, ließ man das erste Sushi ganze drei Jahre unter einem Stein reifen.

 

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Bei über 40.000 verschiedenen Sorten Sake bleibt keine Kehle trocken.

 

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Das japanische Schriftzeichen für den Wachmacher-Tee steht außerdem auch für „Augenlid“.

Kirschblütenbaum am See

© Redd Angelo via Unsplash

4.

Die Mitarbeiter der U-Bahn Tokio bauen unterirdisch Salat an.

 

5.

Im Jahre 1908 benannte man einen fünften Geschmackssinn „umami“.

 

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Der älteste Drei-Sterne-Koch der Welt ist 92 Jahre alt und betreibt ein Sushi-Restaurant in Tokio.

 

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Das kleinste Sterne-Restaurant in Tokio hat nur 9 Sitzplätze. Und ist immer ausgebucht.

 

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In Japan züchtet man viereckige Wassermelonen, weil diese sich leichter stapeln lassen.

 

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In Japan trinkt man Tee in einer Zeremonie, die mehrere Stunden andauern kann.

 

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Die traditionelle Teezeremonie wird mit einem 5-maligen Gongschlag eingeläutet.

Hand mit Kirschblüte

© Erico Marcelino via Unsplash

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Das klebrig-breiige und würzig riechende Kultgericht Nattō wird aus vergorenen Bohnen hergestellt und gilt unter Japanern als echte Delikatesse.

 

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In Japan werden jährlich rund 25 Milliarden Essstäbchen verbraucht.

 

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Das japanische Sushi gibt es erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts.

 

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In Japan wurde durch die Geschichte hinweg über 1.000 Jahre lang kein Fleisch gegessen.

 

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Früher nutzten Zen-Mönche Tee, um durchzumachen und sich vollends ihrer Meditation hinzugeben.