Happy Body

Unser Körper ist unser Haus und je stabiler es ist, je besser wir sein Fundament stärken, desto robuster und agiler sind wir. Nachdem wir uns zuletzt dem gesunden Geist zugewandt haben, schauen wir uns nun gemeinsam an, wie es unserem Körper während der kälteren Monate bestmöglich gehen kann.

Durchatmen

Atmen ist so essenziell, dass wir es nicht vergessen können. Nicht nur werden wir von Sauerstoff wach und aktiv, die Art, wie wir atmen, hat auch einen großen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Statt nur Luft zu holen, hilft eine fokussierte Atmung im Einklang mit unseren Handlungen und Gefühlen, uns zu entspannen und uns Kraft zu geben. In diversen Alltagssituationen verfallen wir unbewusst in flache „Stressatmung“, nehmen kurze Atemzüge in die Brust hinein. Damit aktivieren wir unseren Sympathikus und damit unseren inneren Fluchtmodus. Doch wenn wir bewusst wahrnehmen, dass wir uns selbst regelmäßig in physischen Stress versetzen, können wir das ganz einfach ins Gegenteil umkehren: Langsam und in den Bauch zu atmen, beruhigt und lässt uns sofort besser fühlen.

Ausbalancieren

Fokus und die Verbindung von Atem und Aktion stehen auch bei Yoga im Vordergrund. Hierbei entscheiden wir uns bewusst dafür, im Moment mit unserem Körper und unserem Geist anzukommen, können uns stärken, erden, beruhigen und auspowern. Es gibt Yoga zum Aufwachen, Yoga zum Einschlafen und für alles dazwischen. Und nachdem wir Yoga gemeistert haben, können wir uns an die Kunst der Meditation wagen: Ruhe in unseren Kopf bringen, Gedanken Gedanken sein lassen und nicht bewerten. Yoga und Meditation machen schön, ruhig, fit und glücklich. Und lassen sich sowohl im Kurs mit anderen oder ganz in Ruhe jederzeit zuhause praktizieren.

Mobilisieren

Als Ausgleich zur Entspannung sollte unser Lieblingssport natürlich nicht fehlen. Vor allem im Winter fahren wir uns runter auf Energiesparmodus. Um uns fit, energetisch und motiviert zu fühlen, ist Sport ein verlässliches Mittel. Laufen, Radfahren, Schwimmen, Klettern oder was immer uns guttut. Am besten an der frischen Luft, so oft es möglich ist. Sport stärkt unseren Körper und auch die Zufriedenheit, da erreichte Erfolge beim Sport (und sei es, anzufangen oder durchzuhalten) Endorphine freisetzen. Auch Spaziergänge an der frischen Luft sind wertvoll, hierbei lassen sich auch direkt die bewusste Atmung und bewusstes Denken und Fühlen vertiefen.

Saunieren

Das perfekte Hobby zur Stärkung von Körper und Geist im Winter ist der Saunagang. Kreislauf und Immunsystem werden gefordert und gestärkt. In der Dampfsauna kommen unsere Atmung und auch unsere Haut ganz auf ihre Kosten der Regeneration und auch das Abschalten fällt hier besonders leicht.

Wärmen

Neben der Dunkelheit beeinflusst unseren Körper im Winter vor allen Dingen die Kälte. Mit etwas Achtsamkeit kann sie uns allerdings wenig anhaben. Frieren kann unsere Stimmung trüben und uns in Anspannung versetzen und selten sind wir uns dessen bewusst. Gute und warme Kleidung bei Kälte ist also wichtig für unser Wohlbefinden. Noch dazu macht kuschelige Kleidung, in der wir versinken können, Spaß. Außerdem hilft es, bewusst Zeit draußen zu verbringen, um uns mit der Kälte anzufreunden und sie für uns zu nutzen, statt nur von Tür zu Tür zu huschen. Wer die Kälte gewohnt ist, friert nicht so schnell. Und wer sich noch mehr mit der Kälte anfreunden und sich in ihr wohlfühlen möchte, der kann sich mit kalten Duschen á la Wim Hof abhärten und Frieren für sich neu definieren.

Speicher auffüllen

Eine ausgewogene Ernährung und genug Flüssigkeit sind zu jederzeit essenziell für unseren Körper. Viele der wichtigen Nährstoffe liefern uns frisches Obst und Gemüse der Saison. Unsere Eisen-, Calcium-, Magnesium-, Vitamin-C- und -B12-Zufuhr sollten wir gut decken können mit den Nahrungsmitteln, die wir zu uns nehmen. Im Winter kann auch zusätzliches Vitamin D3 helfen, um kraftvoll und motiviert zu bleiben. Die Flüssigkeitszufuhr kann bei Kälte etwas schwerer fallen, da kalte Getränke den Körper abkühlen. Kräutertee oder köstliche Aufgüsse von Ingwer, Kurkuma und auch frischen Früchten sorgen für mehr Freude am Trinken. Unsere Zellen werden es uns danken.

Kuscheln

Oxytocin, das Nähehormon, steigert unser allgemeines Glücksempfinden. Es wird dann im Gehirn ausgeschüttet, wenn wir Verbundenheit spüren. Mit Freunden, Familie, Partner, Fremden – Das Gefühl von Gemeinsamkeit können wir in vielen Situationen finden. Wichtig ist, dass wir den Kontakt zu anderen Menschen suchen und im schönsten Fall natürlich zu denen, die wir lieben.

Ausruhen

Während im Winter unser Körper auf Energiesparmodus läuft, fällt es uns mitunter schwer, unsere Kräfte wirklich zu mobilisieren. Wir sind schneller erschöpft, müde, lustlos als in der aktiven Sommerzeit. Da hilft vor allem akzeptieren und Pause machen, bevor es weitergehen kann. Freitagabend nach einer anstrengenden Woche einfach mal nachhause zu fahren, ist genauso wichtig, wie etwas zu erleben.

Schlafen

Menschen halten keinen Winterschlaf, sind aber in der Tendenz während der dunklen Jahreszeit müder. Schlaf ist unsere Hauptquelle der Regeneration und wir sollten ihm deshalb einen großen Teil unserer Zeit einräumen. Allein, gemeinsam, Schlaf tut fast immer gut.

Mit diesen kleinen Ratschlägen stärken wir unseren Organismus und unser Immunsystem. Und gehen fit durch den Winter in das neue Jahr.