Happy Habits

Es gibt ein paar kleine Kniffe, die unser Leben noch leichter und zufriedener machen, als es schon ist. Der Schlüssel ist Selbstdisziplin an den Stellen, wo sich das Durchhalten lohnt. Diese zu erkennen, ist Übungssache. Das kann bedeuten, ins kalte Wasser zu springen oder auch einfach einen positiven Fokus auf uns selbst und unser Leben zu behalten. Je öfter wir dies tun, desto leichter wird es uns fallen.

Mehr Stunden am Tag

Niemand quält sich gern morgens aus dem Bett, wenn wir noch weit entfernt sind von Erholung. Deshalb sollten wir zuerst darauf achten, dass wir unser Minimum an Schlaf Schlaf sicherstellen, um dann möglichst früh den Tag zu beginnen. Wenn wir früh aufstehen, egal, ob wir zu einem bestimmten Zeitpunkt das Haus verlassen müssen oder nicht, können wir unsere Energie und Motivation optimal nutzen. Außerdem bleibt mehr Zeit, Dinge mit Genuss anstelle von Hektik zu tun, wie Frühstücken oder Duschen. Wenn wir Zeit haben, uns morgens zu sammeln, den Tag zu reflektieren und vielleicht sogar unsere Gedanken aufzuschreiben, Sport zu machen oder was immer uns guttut, können wir fokussierter und entspannter angehen, was ansteht. Statt zu snoozen, lohnt es sich, aufzustehen in einen stressfreien Morgen.

Jeder Schritt zählt

Um zu erkennen, wozu wir fähig sind und welches Potenzial wir freisetzen können, hilft es, Ziele und Wünsche klar zu definieren und Zeitrahmen festzustecken, in denen wir diese verfolgen wollen. Für den Tag, die Woche, das Jahr – Es ist leichter, einen Überblick zu behalten, wenn wir uns selbst eine Struktur geben in dem, was wir erreichen wollen und dem was wir bereits erreicht haben. Dazu zählen vor allem auch die kleinen Dinge: Vor der Arbeit noch zum Zahnarzt gehen, endlich die Ablage sortieren oder gesund für sich selbst kochen. All das sind Leistungen, die wir jeden Tag erbringen und dafür dürfen wir auch stolz auf uns sein.

Die Zukunft schon sehen

Die meisten fürchten sich vor etwas. Deshalb verbringen einige einen erheblichen Teil ihrer Zeit damit, sich vorzustellen, was schief gehen könnte und wie sie damit umgehen würden. Das ist ein nachvollziehbarer Selbstschutzmechanismus. Wenn wir aber anfangen, zu üben, uns die Dinge vorzustellen, die wir uns wünschen und an die wir glauben, können wir massiv verändern, wie wir uns selbst und unser Leben empfinden. Wenn wir es schaffen, Glück und Zufriedenheit zu visualisieren, geht es uns besser. Du hast morgen einen wichtigen Termin und denkst darüber nach, wie du es verarbeiten könntest, falls er schlecht läuft? Versuche dir stattdessen vorzustellen, wie gut es dir gehen wird, wenn du es hinter dich gebracht hast und mit dir zufrieden bist. So lässt sich eine große positive Veränderung erreichen.

Pareto-Prinzip

Die ersten 20% von dem, was wir uns vornehmen und was eventuell herausfordernd ist, benötigen den größten Teil unserer Zeit und unserer Ressourcen. Das bedeutet, anfangen und ein Fundament schaffen sind die schwierigsten Schritte. Und diese 20% liefern uns 80% der Ergebnisse bzw. der Erfolge. Das Beste daran ist, dass wir sicher sein können: Ist der Anfang gemacht, fällt uns die restliche Arbeit leichter oder macht sogar Spaß, weil der größte Teil schon hinter uns liegt.

Eat the Frog

Es gibt Situationen im Leben, da fragen wir uns zu Recht: Sollte ich das wirklich tun? Und eventuell kommen wir zu dem Schluss, dass das Risiko der möglichen Nachteile zu hoch ist und wir es lassen sollten. Es gibt aber auch Dinge, die müssen wir so oder so tun: Rechnungen begleichen, die Steuer, die Kinder vom Kindergarten abholen, ungeliebter Verwandtschaft zum Geburtstag gratulieren, Nachrichten beantworten oder andere schwierige Aufgaben. Hier hilft es, nicht zu zögern, sondern sie einfach zu machen, sobald sie anstehen. Die Rechnung ist Im Briefkasten, dann bezahl sie gleich, anstatt sie erstmal in die Ablage zu schieben. Danach ist es einfacher. Je weniger wir aufschieben, was sich nicht verschieben lässt, desto befreiter sind wir.

Single-Tasking

In Zeiten von mobilen Endgeräten, immerwährender Verfügbarkeit und Dauerbeschallung kommt hier ein Lifesaver: Single-Tasking ist erlaubt! Wir müssen nicht alles zur selben Zeit erledigen und verstehen. Wir dürfen uns fokussieren und eins nach dem anderen unddafür das, wofür wir uns entscheiden, gewissenhaft, leidenschaftlich und in vollem Bewusstsein tun. Von Halbherzigkeit hat keiner etwas. Manchmal geht es nicht anders, aber wann immer wir die Wahl haben, sollten wir das Multitasking an den Nagel hängen.

Pausen

Pausen sind gut und wichtig und eine Voraussetzung für gute Resultate. Wer keine Pause macht, hat früher oder später keine Kraft mehr, gut und fokussiert weiterzumachen. Wir dürfen uns also erlauben, zu essen, wenn wir Hunger haben, zu schlafen, wenn wir sehr erschöpft sind und nicht alles zur selben Zeit von uns zu verlangen.

Großzügigkeit und Mut

Manchmal verlieren wir Menschen für eine Zeit aus den Augen, die uns sehr wichtig sind,. Sagen und tun etwas Falsches und schließlich bricht der Kontakt ab. Oder anders herum. Dabei lohnt es sich, mutig zu sein und nochmal zu fragen, ob alles in Ordnung ist oder ob es dem anderen gut geht. Auch, wenn schon ein halbes Jahr vergangen ist seit dem letzten Kontakt. Lieber sprechen, als herunterschlucken und damit traurig sein. Und umgekehrt sollten wir großzügig sein, wenn jemand über seinen Schatten springt. Verzeihen, gute Intentionen sehen, wo wir können und keine Gräben vertiefen, wo wir keine wollen.

Jeder Tag ist gut

Jeder Tag bringt eine neue Erkenntnis, eine tolle Erfahrung, etwas mehr Weisheit oder auch Gelassenheit. Es hilft uns, anzuerkennen, was schon da ist in unserem Leben und ganz bewusst Dinge in unseren Alltag zu integrieren, die wir lieben, die uns wichtig sind und glücklich machen. Je mehr wir das verfolgen, desto glücklicher können wir sein mit uns am Ende eines jeden Tages. Jeder Tag ist gut und jeden Tag tun wir Dinge, auf die wir stolz sein können.

Glücklichsein ist Übungssache und mit diesen Tipps können wir alle einfach anfangen und ausprobieren, womit es uns gut geht.