Ideen aus Berlin, Seide aus Italien, Kunst aus aller Welt

Während der Fashion Week sind wir dem Berliner Label MOCOMOCO in die Arme gelaufen und haben uns so in das Konzept verliebt, dass wir euch das Label unbedingt vorstellen und ans Herz legen wollen.

Lieblingsort oder einfach Oderberger

Die Oderberger Straße im Berliner Prenzlauer Berg ist ein kleines Juwel zwischen Schönhauser Allee und Mauerpark und ein Mittelpunkt des schönen Lebens. Hierher scheint es vorwiegend Menschen zu ziehen, die ihre Zeit am liebsten dem Genießen und dem bewussten Wahrnehmen widmen. So passt auch MOCOMOCO perfekt an diesen Ort. Einen Blick für Schönes und für Details haben sie allemal, denn in der Oderberger Straße begannen sie, Alltagskunst zu entdecken. Murals, Paste-Ups, Graffities, Stencils und Scribbles: Die Vielfalt an Streetart spricht dafür, dass dieser Ort den kreativen Geistern nicht fremd ist.

Blick für Details

MOCOMOCO suchen und finden Besonderheiten der urbanen Kunst und machen sie unsterblich, indem sie sie auf hochwertige, großformatige Seidentücher drucken. Ute Constanze Molner ist die Gründerin, Ideen- und Namensgeberin für MOCOMOCO, gleichsam wie Como, die italienische Stadt der Seide, wo die Seidentücher produziert werden. Ihrerseits Künstlerin gibt sie Streetartists, darunter vor allem weibliche Künstlerinnen, wie die in Berlin tätige CAZ.L, gemeinsam mit ihrem Partner Stefan Ermer eine seidene, wallende Bühne. MOCOMOCO interpretiert die Kunstwerke auf seine Weise, wodurch jede Kollaboration auch zu einer Hommage wird. Eine Hommage an Lebendigkeit und Freiheit, an Kunst, an Farbe, an Wertschätzung und an Regeln und Muster, die neu interpretiert werden.

Platz für Kunst

Kunst auf der Straße, auf Mauern, Bänken, Türen und jeder anderen freien Fläche wirkt lebendiger und nahbarer für den Betrachter als die in Ausstellungen und Galerien. Während diese dem Beobachter eher Ehrfurcht und Staunen abverlangt, dadurch aber auch eine Distanz zum Rezipienten erschafft, sind wir an Streetart viel näher dran.

Diskurs, Staunen, Schmunzeln und Verbundenheit werden angeregt. Wer ist der Künstler? Wie ist er auf seine Idee gekommen und was bedeutet sie? Wie ist er da hochgeklettert? Gibt es noch mehr Artworks von ihm? – Streetart ist ein Teil des Alltagserlebens, ein Teil von Lieblingsorten und -momenten unserer Stadt, dem Gegenteil davon oder allem dazwischen.

 

 

 

Genau wie dem Alltäglichen haftet ihr deshalb auch eine gewisse Vergänglichkeit an, vergleicht man sie mit der Kunst, die man in Museen stellt, ausleuchtet und mit einer Absperrung versieht. MOCOMOCO gibt genau dieser oft temporären und dennoch so tief mit unseren Leben verwobenen Kunst ein neues Gewand – im wahrsten Sinne des Wortes – ein neues Zuhause und ein langes Leben.

 

Die Welt von MOCOMOCO

MOCOMOCO BERLIN bringt Streetart an die heimischen Wände oder macht sie zum Teil von Lieblingsoutfits. Und nicht nur die Oderberger Straße in Berlin, sondern auch Bilder aus New York, London, Paris, Buenos Aires, Rio de Janeiro und Barcelona finden auf den edlen Seidentüchern eine neue Bühne. Diese Idee ist so mitreißend wie ihre Macher und all die Orte, die sie verbindet. Wenn ihr in der Gegend seid, empfehlen wir euch wärmstens, die Gegend zu genießen und vor allem bei MOCOMOCO vorbeizuschauen.

Oderberger Strasse 4, 10435 Berlin