Beautiful Japan: Hypes, Tipps und Routinen

Schüssel mit Kirschblüten

Kaum jemand hat eine so hohe Lebenserwartung wie die Japaner. Eine gesunde, fisch- und gemüsereiche Ernährung spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die richtige Philosophie: In der Ruhe liegt die Kraft. Aber auch die Praxis jahrtausendealter Schönheitsrituale ist von essenzieller Bedeutung für ein harmonisches Leben. Wir stellen euch die skurrilsten Edel-Treatments und die kultigsten Beauty-Praktiken vor.

 

Hollywood-Hype: Uguisu no Fun

Nachtigallkot macht schön (Kein Witz!). Das wissen die Japaner schon lange und verwenden speziell präparierte Exkremente der Nachtigall bereits seit dem 9. Jahrhundert (!) für eine tiefenreine Hautkur. So heißt diese skurrile Schönheitskur auch wortwörtlich „Nachtigallkot“ – Uguisu No Fun. Ein im Uguisu natürlich vorkommendes Enzym sorgt für besonders weiche und geschmeidige Haut. Psst! Hollywood-Diven schwören auf den magischen Hautreinigungs-Zauber!

Japanische Shinto-Masken

Schwarze Zähne: Ohaguro

Blendend weiße Zähne sind der universelle Inbegriff eines schönen Lächelns? Fehlanzeige! Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts galten schwarze Zähne in Japan als ultimatives Schönheitsideal. Die schwarze Farbe steht dabei als Symbol für sexuelle Reife, je nach Kontext aber auch für Treue und Unterwerfung. Für das Ritual des Ohaguro werden Eisenspäne oder Nägel in einem Sud aus Tee oder Sake oxidiert und zu einer schwarzen Paste verarbeitet. Diese werden dann in mehreren Phasen auf die Zähne aufgetragen. Bitte lächeln!

Grüne Lippen: Sasairobeni

Ein populärer Make-up-Trend steht im Zeichen der Farbe Grün: Im Tokyo des 19. Jahrhunderts war es angesagt, sich die Unterlippe mit grüner Farbe aus einem speziellen Pflanzenextrakt zu bemalen („Sasairobeni“). Eine Abwandlung davon ist Sasabeni: Zunächst wird der Mund vollständig mit Beni – aus der Färberdistel gewonnener roter Farbe – bemalt, dann die Unterlippe durch einen irisierenden Grünton vervollständigt.

Japanische Frau im Kimono im Park

Japanerin im traditionellen Kimono

Japanische Anti-Falten-Routine

Falten ade! Makellose und jugendliche Haut zu bewahren, ist kein Kinderspiel. Unters Messer muss man sich dafür aber nicht legen. Ein bisschen tägliche Routine tut‘s auch! Drei Minuten pro Tag mit dem verrückten „Face Slimmer Exercise Mouthpiece“/„Gesichtsverschlankungs-Übungsgerät“ die Gesichtsmuskulatur zu trainieren, wirkt wahre Wunder für die Haut. Erwerben kann man ausgefallene Gadgets wie dieses in japanischen Gefilden an praktisch jeder Straßenecke – und das zu Spottpreisen. Mach dich bereit für die tägliche Anti-Falten-Routine!

Japanische Frau mit Beauty-Routine

Japanische Beauty-Routine

Schönheitstipp: Teufelszunge

Deep Cleanse gefällig? Die wohl beliebteste und kultigste Reinigungshilfe in Japan ist der Konjac-Schwamm. Aus der Faser der Konjac-Wurzel – auch Teufelszunge genannt – hergestellt, ist das Zauberschwämmchen 100 % natürlichen Ursprungs, selbst für die empfindlichste Haut geeignet und wirkt wahre Wunder bei der porentiefen Reinigung. Und das Beste: Die gemahlene Wurzel ist essbar.

Beauty mit Aktivkohle

Noch tiefere Reinigung als der Konjac-Schwamm schafft nur die hochgelobte Aktivkohle, die in vielerlei japanischer Kosmetik Verwendung findet. Die Aktivkohle entsteht durch die mehrtägige Verbrennung und anschließend schonende Abkühlung von Eichenzweigen – ein natürliches Wundermittel mit großer bzw. tiefer Wirkung!

This moment. This life. Beautifully.

Als namhafte japanische Beauty-Marke ist Shiseido seiner Tradition treu geblieben. Seit mehr als 140 Jahren steht Shiseido für qualitativ hochwertige Pflege für jede Haut. Das Label ist jedoch nicht in der Vergangenheit stehengeblieben, sondern entwickelt innovative Rezepte für das Wohlbefinden und Schönheit.

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