Interview: 4 Fragen an Jürgen Kuhn von Jean Marcel

  Vier Fragen an Jürgen Kuhn vom Schweizer Uhrenhersteller Jean Marcel

Seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entstehen bei A. Gengenbach – heute Jean Marcel Montres – Meisterwerke der Uhrmacherkunst. Tradition und Fortschritt sichern dem Hause Jean Marcel den Erfolg bei Uhrenkennern und -sammlern in der ganzen Welt. Wir haben uns mit Jürgen Kuhn über die Erfolgsgeschichte des Unternehmens unterhalten.

brands4friends: Herr Kuhn, was zeichnet die Uhren von Jean Marcel aus?

Jürgen Kuhn: Sämtliche Uhrenmodelle von Jean Marcel werden ausschließlich in streng limitierten Stückzahlen hergestellt. Die Wertbeständigkeit einer Jean Marcel Uhr basiert auf der Verwendung von hochpräzisen,

mechanischen „Swiss Made“-Uhrwerken und erlesenen, handwerklich gefertigten Gehäusen, Zifferblättern und Zeigern. Unter Einhaltung strengster Qualitätskriterien entstehen so in der Schweiz Meisterwerke der Uhrmacherkunst, die sich durch herausragende Qualität, Ästhetik, Zweckmäßigkeit und außergewöhnliche Detailpräzision auszeichnen.

brands4friends: Es gibt mehrere Patente auf Jean Marcel Uhren, verraten Sie uns doch ein wenig mehr darüber.

Jürgen Kuhn: Es ist fast schon ein Markenzeichen: Bereits seit Jahren schätzen Uhrenkenner an Jean Marcel Armbanduhren immer wieder die auffallend ungewöhnliche Anordnung der Anzeigen auf dem Zifferblatt. Diese war bei den „Vertical Limit“-Chronographen so eindrucksvoll gelungen, dass Jean Marcel erstmals beschloss, dessen Gestaltung schützen zu lassen. Inzwischen dürfen sich auch die Modelle der gerade erschienenen „Palmarium“-Kollektion (lat. Meisterstück) und der außergewöhnlichen „Quadrum II“-Kollektion eines geschützten Designs und natürlich der Sympathie vieler Uhrenfreunde erfreuen.

brands4friends: Wie finde ich die Uhr, die zu mir passt, was sollte ich beachten, woran erkenne ich gute Handwerkskunst?

Jürgen Kuhn: Das mit Abstand wichtigste Bauteil bei mechanischen Uhren ist das Uhrwerk. Dieses bestimmt maßgeblich die Qualität und vor allem die Wertbeständigkeit einer Uhr.

Der Wert einer Uhr wird im Wesentlichen nur von zwei Punkten bestimmt:

  1. Vom Namen und der Historie der Uhrenmarke
  2. Von der Präzision des Uhrwerkes und vom Know-how und Namen des Uhrwerkeherstellers

In allen JM Uhren ticken nur die besten auf dem Markt frei erhältlichen Schweizer Werke der Fima ETA.

Alle Jean Marcel Automatikwerke werden zusätzlich feinreguliert und sind dadurch noch präziser.

Bei Jean Marcel wird nicht nur über hervorragende Qualität gesprochen, über das Testergebnis der mittleren täglichen Gangabweichung erhält der Kunde ein handsigniertes Zertifikat.

brands4friends: Bei brands4friends wird es eine limitierte Uhr zu erwerben geben, was ist das Besondere an ihr? 

Jürgen Kuhn: Bei brands4friends wird ein Modell der gerade erst auf der Baselworld vorgestellten „Palmarium“-Kollektion angeboten. Das Modell ist Teil der „Vertical Limit“-Edition und mit dem Jean Marcel Kaliber JM A32 ausgestattet. Die Anordnung der zwei vertikalen Day- und Date-Fenster rechts auf Höhe fünf Uhr des Zifferblattes ist in Genf unter der Nummer DM/083 975 geschützt. Der Tag wird in deutscher Sprache ausgeschrieben dargestellt.

Bei dieser Uhrenfamilie geht Jean Marcel noch einen Schritt weiter und stattet die Zeitmesser mit einem ganz besonderen Uhrenglas aus: Durch den spektakulären Mystery-Effekt wird auf dem entspiegelten Saphirglas das Markenlogo sichtbar, sobald man die Uhr anhaucht – eine geheime Signatur für die Echtheit des Zeitnehmers. Das Modell ist auf 300 Stück weltweit limitiert.