Outdoorspaß: Kajak vs. Kanu

Frau verschränkt die Arme hinter dem Kopf im Kajak auf dem See

Ihr liebt das Abenteuer und wollt auf eigene Faust die Natur erkunden? Dann ist Kajak fahren genau das Richtige für euch. Habt ihr es schon einmal ausprobiert? Stellt es euch so vor: Ihr gleitet über ruhiges, glasklares Wasser, die Sonne scheint und ihr könnt an jedem Ort Halt machen, an dem ihr nur mögt, um etwa zu campen oder eine kleine Mahlzeit einzunehmen. Und um euch herum: die pure Natur. Wer es von euch etwas aufregender mag, auch kein Problem. Die Abenteurer unter euch suchen sich ein wildes Gewässer, auf dem ihr in eurem Kajak die Stromschnellen heruntersausen könnt. Klingt spannend? Hier zeigen wir euch einige Kanu-Basics für Anfänger.

 

Was ist ein Kajak?

Umgangssprachlich steht der Begriff „Kanu“  als Sammelbegriff für Kajaks und Kanadiers. Meistens bezeichnet man mit dem Wort „Kanu“ aber das Kanadier. Beim Kajak benutzt ihr zur Fortbewegung ein Doppelpaddel und ihr fahrt im Sitzen, die Beine zeigen Richtung Bug. Im Unterschied dazu hat ein Kanadier kein Verdeck und ihr bewegt euch mit einem Stechpaddel vorwärts. Hier könnt ihr entweder aufrecht sitzen oder auf den Knien fahren.

Kanus auf Fluss fahren durch Bergschlucht

© Noah Baslé via Unsplash

 

Kajak oder Kanadier?

Ihr seid auf der Suche nach dem passenden Kanu? Hier habt ihr die Qual der Wahl, denn es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Modellen, die alle für unterschiedliche Einsatzzwecke geeignet sind. Zunächst stellt sich euch die Frage des passenden Materials. Die meistens Kajaks sind aus dem robusten PE hergestellt. Daneben gibt es beispielsweise noch viel leichtere (aber auch teurere) Modelle aus Carbon und Aramid. Zunächst solltet ihr euch aber die Frage stellen, wer mit auf eure Paddel-Tour kommt. Seid ihr häufig alleine unterwegs, dann reich rein Einzelsitzer aus – Das ist übrigens die häufigste Bauform. Daneben könnt ihr aber auch Kajaks für zwei oder drei Personen wählen. Auch der Aufbau der einzelnen Kajak-Typen unterscheidet sich aber. Die kleinen Einsteiger-Kajaks beginnen bei einer Länge von 2,5 m während die großen Wanderkajaks bis zu 5 m lang sein können. Aber welches Kajak eignet sich nun am besten für eure Tour?

Kanu aus der Vogelperspektive auf Wasser

© Lachlan Dempsey via Unsplash

Das Wanderkajak: das Gemütliche

Es wird auch als Tourenkajak oder Seekajak bezeichnet. Wenn ihr Lust auf entspannte Kajak-Touren habt, dann ist das Wanderkajak die richtige Wahl für euch. Der Vorteil: Es ist sehr lang und hat so jede Menge Stauraum für Verpflegung und Gepäck. Mit dem Wanderkajak könnt ihr auch auf mehrtätige Touren gehen – Ein geübter Paddler schafft mehr als 100 Kilometer am Tag mit dem Wanderkajak. Der Kiel ist ausgeprägt, weswegen das Geradeaus-fahren besonders leicht fällt. Modelle für Fortgeschrittene verfügen auch über eine Fußsteueranlage, mit der ihr die Fahrtrichtung bestimmen könnt.

Frau in Kanu auf Fluss

© Filip Mroz via Unsplash

Das Wildwasserkajak: Für Abenteurer

Das Wildwasserkajak ist im Unterschied zum Wanderkajak deutlich kürzer und hat ein flaches Unterschiff mit einem runden Bug und Heck. Das macht diese Art des Kajaks sehr wendig und erlaubt es euch, problemlos über Steine hinwegzurutschen – eine notwendige Eigenschaft im Wildwasser, wo ihr ansonsten hängen bleiben und kentern würdet. Die modernen Wildwasserkajaks zeichnen sich durch hohe Sicherheit aus und wissen mit einer genau passenden Sitzanlage zu überzeugen. Also, ab in die Stromschnellen mit euch!

Kanu fährt zwischen Felsen

© Marko Balažic via Unsplash

Kanadier: Für die Familie

Der Kanadier wird umgangssprachlich häufig auch Kanu genannt und ist bestens geeignet für Touren mit mehreren Personen – In großen Modellen finden sogar bis zu 10 Personen Platz. Den Kanadier kann man allerdings nur schwer beladen, weswegen er sich nicht wirklich für längere Fahrten eignet. Das Boot ist meist nach oben hin offen oder auch mit einer Plane abgedeckt. Anfängern macht es der Kanadier einfach, denn er liegt sicher im Wasser und lässt sich leicht lenken. Wie gemacht also für euren Familienausflug ins Grüne.

Kanu aus Vogelperspektive auf Wasser

© Kimon Maritz via Unsplash

 

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