Keep on running – Laufen bei jedem Wetter

Ob Wind, Regen oder Schnee, die richtig hart gesottenen Jogger:innen hält kaum etwas vom Laufen ab. Besonders im letzten Jahr haben sich diesem Völkchen der laufenden Menschen sicherlich noch einige angeschlossen, jetzt, da Fitnessstudios nur bedingt nutzbar sind und die Nachbarn es danken, wenn das Workout nicht über ihren Köpfen stattfindet. Gehörst du auch schon zu den fleißigen Läufer:innen, die bei jedem Wetter in die Sportschuhe schlüpfen oder bewunderst du bisher nur vom Fenster aus den eisernen Willen der Sportlichen? Wir verraten dir, wie auch du bei jedem Wind und Wetter laufen gehen kannst und was du bei der Sportswear beachten solltest.

Schicht für Schicht

Was die Fashion-Welt als Layering bezeichnet, ist besonders bei Laufbekleidung praktisch: der Zwiebellook. Denn spätestens, wenn draußen Minusgrade und eisiger Wind toben, helfen dir die verschiedenen Schichten beim Laufen, dich warm zu halten, ohne dass du im eigenen Schweiß badest – atmungsaktiv ist hier das Stichwort. Um besonders effektiv vorzugehen, hat jede Schicht eine Funktion.

Ausgehend von der ersten Schicht, der Baselayer, folgt noch eine Schicht zum Temperaturausgleich und ggf. noch eine drittte Schicht, die vor Regen, Wind und Kälte schützt. On top: Mütze und Handschuhe nicht vergessen! Wie du vielleicht schon weißt, verlieren wir die meiste Körperwärme über den Kopf und alle freiliegenden Stellen am Körper.

  • Base-Layer

Schweiß aufnehmen und nach außen transportieren ist die Hauptfunktion der Base-Layer. Als erste Schicht eignet sich daher am besten ein atmungsaktives, enganliegendes Shirt bzw. Longsleeve, im besten Fall Sportunterwäsche.

  • Mid-Layer

Die zweite Schicht kümmert sich um die Temperaturregulierung. Die Mid-Layer speichert deiner Körperwärme, damit du auch bei kalten Temperaturen nicht ins Frösteln kommst. Hier eignet sich eine dünne Jacke, ein Fleece-Shirt oder eine Weste.

  • Outer-Layer

Tauwetter, Regen und Windböen können dir mit einer geeigneten dritten Schicht beim Laufen nichts mehr anhaben. Die Outer-Layer sollte entsprechend funktional, regen- und windfest sein, ohne deine Bewegungsfreiheit einzuschränken oder zu viel Wärme zuzuführen – sie ist sozusagen deine Wetterschutzschicht.

Auf dem richtigen Weg

Neben den niedrigen Temperaturen solltest du dich im Winter auch auf rutschige, matschige oder stellenweise vereiste Wege einstellen. Damit du sicher und mit trockenen und warmen Füßen unterwegs bist, achte auf entsprechendes Schuhwerk. Am besten sind Traillaufschuhe geeignet, die für ungefestigte Wege konzipiert sind. Neben der profilierten Sohle ist auch das Material ausschlaggebend: atmungsaktiv und wasserabweisend sollte es sein. Herkömmliches Mesh reicht da leider nicht immer aus.

Warm-up bei kaltem Wetter

Selbst bei Minusgraden wird uns beim Laufen nach wenigen hundert Metern schnell warm. Angenehmer und sicherer für den Körper ist es jedoch, sich schon vorher etwas warmzumachen, zum Beispiel mit klassischen Jumping Jacks, die dir sicherlich noch als Hampelmänner aus dem Sportunterricht bekannt sind. Wer mit kalten Muskeln loslegt hat ein größeres Risiko für Verletzungen. Zudem verringert sich die Gefahr, am Anfang zu schnell loszulegen und dann aus der Puste zu sein.

7 Tage Regenwetter

Ist der Winter mit seinen gnadenlosen Temperaturen überstanden, kündigt sich der Frühling hierzulande erstmal mit Regen an. Das sollte uns aber keinesfalls vom Laufen abhalten. Denn abgesehen davon, dass es ja immer die richtige Kleidung für schlechtes Wetter – oder zumindest kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt – kann das Joggen im Regen auch seinen ganzen eigenen Charme haben. Dazu gehört zum einen, dass besonders stark frequentierte Strecken wahrscheinlich deutlich ruhiger sein werden und auch, dass wir danach ganz besonders stolz auf uns sein können. Zudem hat der Regen auch etwas durchaus Motivierendes, Reinigendes, vielleicht sogar Romantisches. Die frisch gereinigte Luft einatmen und dabei die immer grüner werdende Natur betrachten, während es um uns herum niederprasselt – klingt doch gar nicht so schlecht, oder?

Deine Ausrüstung sollte also unbedingt eine regenfeste Jacke umfassen, am besten auch Socken und Schuhe mit feuchtigkeitsabweisender Funktion. Eine Laufkappe schützt nicht nur Kopf und Haare vor den Regentropfen, sondern auch das Gesicht.

In Windeseile

Stürmische Tage sind im Frühjahr keine Seltenheit, deshalb solltest du dich als motivierte:r Jogger:in auch darauf einstellen. Hier spielt eine funktionale Outer-Layer die Hauptrolle, am besten in Form einer wind- und regenfesten Jacke. Lege deine Laufroute so fest, dass du auf dem Hinweg den Gegenwind hast, beim Zurücklaufen dann Rückenwind. Das schützt zum einen vor dem Auskühlen, zum anderen kannst du deine Energie so besser kalkulieren.

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