Maskne – Hast du irritierte Haut von deiner Gesichtsmaske?

Für alle, die sich nun fragen, was Maskne sein soll oder ob sich hier jemand einen groben Tippfehler erlaubt hat: Maskne gibt es wirklich. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern Maske und Akne zusammen und bezeichnet die Hautprobleme, die durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes entstehen können. Kennst du das Problem? Wie es entsteht und – viel wichtiger – was du dagegen tun kannst, gibt’s hier zum Nachlesen.

Was ist Maskne und wodurch kommt es?

Ohne Maske geht in diesem Jahr gar nichts – beim Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und mittlerweile auch auf öffentlichen Plätzen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht geworden. Die möglichen Hautprobleme entstehen meistens dadurch, dass die Luft unter der Maske nicht gut genug zirkulieren kann. Häufiges Zurechtrücken, Auf- und Absetzen tun ihr Übriges und befördern Bakterien an die bereits beanspruchten Hautpartien. Beides zusammen kann dazu führen, dass Pickel und Unreinheiten entstehen, bei anderen wiederum reagiert die Haut mit Trockenheit und Gereiztheit bis hin zu Juckreiz.

Das kannst du gegen Maskne tun

Jetzt zu den guten Nachrichten: Du bist der Maskne nicht hilflos ausgeliefert. Du kannst auch eine Menge dagegen tun bzw. schon vorher darauf achten, dass es gar nicht erst so weit kommt. Faktoren wie die optimale Gesichtsreinigung und -pflege für deine Haut haben einen großen Einfluss. Auch bei der Wahl deiner Behelfsmaske kannst du einiges dazu beitragen, dass deine Haut gesund bleibt.

Gesicht richtig reinigen

So simpel und dennoch eine häufige Ursache für Hautirritationen – eine gründliche Gesichtsreinigung. Für alle mit Make-up gilt ein 3-Stufen-System: Zuerst Augen-Make-up, Foundation & Co. entfernen, dann mit einem Waschgel die Haut klären und zum Schluss die Haut mit einem Toner beruhigen. Ohne Make-up überspringst du den ersten Punkt und steigst direkt beim Waschgel ein. Ein regelmäßiges Peeling kann außerdem vorbeugen, dass Poren durch Hautschüppchen und Talgablagerungen verstopfen.

Wenn sich deine Haut bereits im Mund-Kinn-Bereich mit Pickeln, Rötungen oder Trockenheit bemerkbar macht, greifst du am besten auf besonders milde Reinigungsprodukte zurück.

Tipp: Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist mittlerweile selbstverständlich. Wieso nicht auch das Gesicht häufiger waschen? So kannst du Unreinheiten vorbeugen und den Bakterien gar nicht erst die Chancen geben, fiese Pickel und Mitesser entstehen zu lassen.

Pflege nicht vergessen

Auch ohne die gegenwärtige Maskenpflicht stellt die aktuelle Saison eine Herausforderung für die Haut dar. Heizungsluft und kalte Temperaturen sind schließlich nicht gerade die besten Voraussetzungen für zarte und ebenmäßige Haut. Zum Glück können wir hier mit der richtigen Pflege gegenlenken und der Haut die Feuchtigkeit zurückgeben, von der sie im Moment besonders viel braucht. Besonders hilfreich können rückfettende Cremes sein, die die natürliche Hautbarriere unterstützen. Ist diese angegriffen, haben Bakterien & Co. leichtes Spiel.

Unabhängig von der Jahreszeit oder dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes solltest du bei der Pflege immer auf deinen Hauttyp Rücksicht nehmen. Wenn deine Haut durch die Maske stark strapaziert ist, ob durch Unreinheiten oder Trockenheitsgefühl, kann dir womöglich ein Dermatologe am besten helfen und ein auf deinen Hauttyp abgestimmtes Reinigungs- und Pflegeprogramm zusammenstellen.

Welche Maske ist am besten für die Haut?

Neben all den genannten Faktoren, spielt natürlich auch die Maske selbst – oder besser gesagt das Material der Maske – eine große Rolle. Atmungsaktiv sollte es sein und im besten Fall aus natürlichen Textilien wie Baumwolle oder Seide. Oberste Priorität hat natürlich noch immer die Schutzfunktion der Maske. Einwegmasken sollten auch wirklich nur einmal getragen werden.

Ebenso wichtig ist das regelmäßige Waschen der Stoffmasken, damit sich dort keine Viren und Bakterien einnisten können. Optimal sind 60–70 Grad Waschtemperatur, wer auf Nummer sicher gehen möchte, geht danach noch mal mit dem Bügeleisen über die Maske. Bitte stelle vorab fest, ob deine Maske diese Temperaturen aushält. Bei reiner Baumwolle sollte das kein Problem sein.

Auch die richtige Passform dient dem Schutz der Gesundheit. Wer sich immer wieder ins Gesicht fasst, um alles zurechtzurücken, riskiert nicht nur Hautunreinheiten.

Daher: Nur mit sauberen Fingern ins Gesicht fassen und immer gut auf Hygiene achten. Bleibt gesund, ihr Lieben!