Morning Glory – Dein Happy Morning Mood

Morgenstund´ hat Gold im Mund, der frühe Vogel fängt den Wurm – Sprüche die auch du nicht mehr hören kannst und am liebsten ganz laut NEIN schreien würdest? Lieber Zack, zurück unter die kuschelige Decke und ab auf die Jagd nach dem tollen Traum, aus welchem der Wecker dich eben herausgerissen hat. Ja, auch uns fällt das Aufstehen in dieser Jahreszeit alles andere als leicht. Die Tage werden immer kürzer und die Nächte immer länger. Hinzu kommt diese unglaubliche Kälte und ein grauer Schleier – wer hat sich diese abschreckende Kombi überhaupt ausgedacht? Fast unausweichlich schlittern wir einem morgendlichen Motivationstief entgegen. Aber keine Sorge, wir helfen dir dabei, deinen inneren Morgenmuffel in Party-Stimmung zu versetzen, den Morning-Modus einzuschalten und mit guter Laune in den Tag zu starten!

Es werde Licht

Mit Vogelgezwitscher und goldenen Sonnenstrahlen erwachen – Fehlanzeige. Stattdessen ist es stockfinster und du schaust dreimal auf die Uhr, ist es wirklich schon Zeit zum Aufstehen? Einmal kräftig auf den Lichtschalter hämmern und dem grellen Decken-Flutlicht ein lautes GO geben, lässt das Gute-Laune-Thermometer allerdings nicht gerade in die Höhe schießen. Viel besser ist eine balancierte und natürliche Beleuchtung. Eine kleine Nachttischlampe oder mehrere kleine, im Zimmer verteilte Lichtpunkte sind zum Aufstehen ideal. Das Licht hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und kurbelt deine Blutzirkulation ordentlich an, ohne aber zu plötzlich eintretende, zu starke Nervenimpulse hervorzurufen: Goodbye morgendliche Schwindelattacke und Hallo messerscharfe Sicht auf das neue Tagesglück.

Einen kühlen Kopf bewahren

Trotzdem möchten wir an die umhüllende, wärmende Traumblase am liebsten ein dickes fettes Vorhängeschoss packen und sie nie wieder loslassen. Um aber schwungvoll in den Tag zu starten, ist ein kleiner Kältekick als Kreislauf-Starthilfe ein Top-To-Do der Morgenroutine. Ja, ein Sprung unter die kalte Dusche mag abschreckend hoch zehn klingen, doch die frische Freude kommt im Doppelpack: Deine Sauerstoffzufuhr wird durch den kurzen Schockmoment stark erhöht und die schlechte Laune zurück ins Traumland geschickt. Am besten startest du die Abkühlungssession, indem du das kalte Wasser erstmal 1-2 Minuten deine Hände, Waden und Füße entlang laufen lässt und dich erst danach als Gesamtpaket unter den eisigen Wasserfall begibst. Auch eine 7-tägige Testversion des Kältewunders inklusive einem Cheat Day ist für den Anfang ideal – an einem Herzstillstand wollen wir dich schließlich nicht verlieren. Wem der frische Morning-Mood gefällt, kann sich als Update auch an der Wim-Hof Methode probieren und mit Atemtraining und Kältetherapie den Weg zur inneren Stärke antreten. Zu dieser, zugegeben doch eher Hard-Core-Variante des Erfrischens, findet sich im Winter eine willkommene Alternative: Du kannst das Fenster nach dem Aufstehen einmal ganz weit öffnen, die kühle Winterluft in Haus & Herz lassen, um ähnlich erquickende Effekte zu erzielen.

#goodvibesonly

Und jetzt? Das Wetter ist doch heute sowieso wieder, wie Recyclingpapier – grau grau grau – wer will denn da überhaupt raus. Einmal zurückspulen bitte und nochmal von vorne. Denn ob du´s glaubst oder nicht, ein positives Mindset ist das A und O. Haben wir stressige, traurige oder auch ängstliche Gedanken, fühlen wir uns meistens auch so. Nimm dir deshalb ein bisschen Zeit und notiere dir drei gute Gründe für ein frühes Aufstehen. Pick dir kleine Tageshighlights heraus und streich den Wecker von der Feindesliste. Denn sei es der neue Mantel, den du heute zum ersten Mal zur Schau stellen kannst, das langersehnte Telefonat mit einer Freundin oder das Wissen, am Ende des Tages ganz viele Häkchen auf deiner To-do-Liste setzen zu können – Wie schon Jeremy White sagte: „Positive Gedanken sind der beste Start für die Reise auf die Sonnenseite des Leben“. Ja, Kitsch hin oder her, ein Ausprobieren lohnt sich. Du wirst sehen: Winter-Depression Adé, Endorpine olé!

Was du heute kannst besorgen

Bist du eben noch froh und frisch in den Tag gestartet, ist er plötzlich – viel schneller als du denkst – auch wieder vorbei. Ja, zuhause angekommen möchte man die Gedanken an das erneute Aufstehen erstmal in die hinterste Bewusstseins-Schublade schieben. Aber ein paar Tricks am Abend zuvor können dir dabei helfen, die Prozedur der großen Überwindung am nächsten Morgen harmloser zu gestalten. Jeans oder Chino? Pullover oder Strickjacke? Das richtige Outfit schon fertig geparkt zwischen Bett und Bad erspart dir am nächsten Tag ein schlaftrunkenes Gewühle im Klamottenwald und dient als morgendlicher Mood- & Confidence-Booster. Auch eine schon fertig gepackte Tasche bringt deine Gedanken zur Ruhe und sorgt für einen stressfreieren Aufsteh-Start.

Licht aus – Traum an

Mit gutem Gewissen kannst du nun zu Ruhe kommen, stolz den gemeisterten Tag Revue passieren lassen und dich auf ein kuscheliges Decken-Date freuen. Um ein ewiges Herumgewälzte zu vermeiden und direkt zum Träume-Katalog zu gelangen, tut es allerdings gut, helles Licht kurz vor dem Zubettgehen zu meiden. Insbesondere LED-Bildschirme besitzen einen hohen Blaulichtanteil, der den Adrenalinspiegel nach oben schießen und den Melatoninwert sinken lässt, wodurch sich dein Einschlafen deutlich nach hinten verschieben kann. Wenn du auf das abendliche Gute-Nacht-Facebook-Gescrolle und das Versenden einer virtuellen Hab-dich-lieb-Umarmung  an deine Herzensmenschen aber nicht verzichten magst, kannst du dich auf die Suche nach der Option des Nachtmodus an PC und Handy begeben. Mit dessen Aktivierung entkommst du einer abendlichen Blaudusche und blickst einem Display mit schonend-wärmendem Licht entgegen. Ansonsten – old but gold – ist unser Tipp für einen schnellen, schönen und sorgenlosen Schlaf: Ein gutes Buch.