Most memorable Dates: b4f-Edition II

Pünktlich zum Valentinstag haben wir am vergangenen Freitag einen Blick zurück geworfen und unsere lustigsten, kuriosesten und peinlichsten Dating-Stories mit euch geteiltUnser Repertoire an erinnerungswürdigen Geschichten diesbezüglich ist jedoch noch lange nicht geleert und da ihr auch beim letzten Mal schon mit uns gelitten, geliebt und gelacht habt, haben wir unsere Dating-History und die b4f-Abteilungen ein weiteres Mal durchforstet.  

Wir präsentieren nun also den zweiten Teil der Most memorable Dates: b4f-Edition. Garantiert nicht Liebesschnulzen gerecht, aber dafür garantiert umso lesenswerter 

Murphys Gesetz

„Auf dem Weg zur Arbeit hat mich ein Mann angesprochen und da er ganz nett schien, habe ich ihm spontan meine Handynummer gegeben. Ein paar Wochen später haben wir uns in einer Bar verabredet. Dort schafften wir es innerhalb von rekordverdächtigen fünf Minuten, uns in die Haare zu bekommen. Er widersprach mir nach jedem Satz und fand all meine Interessen und Hobbies, ich zitiere, ‚furchtbar‘ (Techno-Musik) oder ‚langweilig’ (Lesen), was an sich ja kein Problem ist, solange man es seinem Gegenüber nicht schon beim ersten Date dauernd unter die Nase reibt. Den Rest der Zeit lästerte er über seine Ex-Freundin oder über Frauen, die sich für Gleichberechtigung einsetzen. Als ich daraufhin entnervt vorschlug, den Abend zu beenden und ihn noch dazu nicht küssen wollte, war er völlig vor den Kopf gestoßen und verstand die Welt nicht mehr. Ich angesichts von so viel Ignoranz übrigens auch nicht.“

 

Nymphomaniac & Chill

„Ich habe im Anschluss an eine Hausparty mal bei einem Mädel übernachtet. Wir wollten einen Film schauen und sie schlug ‚Nymphomaniac‘ vor – ein Film, in dem es um eine Nymphomanin und damit eigentlich 90 Minuten lang nur um das Eine geht. Das war so verstörend, dass am Ende gar nichts mehr lief.“

Happy End

„Mein jetziger Freund hat mich in der Uni angesprochen. Er hat mich gefragt, ob ich nicht mal ein Bier mit ihm trinken wolle – wollte ich! Wir sind in eine ziemlich schicke Bar, die an dem Abend leider super voll war, sodass wir uns fast gar nicht unterhalten konnten. Zusätzlich hat er sich die ganze Zeit über sein Getränk aufgeregt und sogar den Kellner gerufen, um sich zu beschweren. Danach wollte ich eigentlich nur noch nach Hause. Wir sind trotzdem noch in eine andere Kneipe weitergezogen, in der wir uns besser unterhalten konnten. Dort haben wir uns dann richtig gut verstanden. Es war sogar so gut, dass wir uns zum Abschied eigentlich hätten küssen müssen. Aber irgendwie wusste ich nicht, was ich machen soll und habe ihm einfach gegen die Schulter geboxt. Aber hey, wir sind jetzt trotzdem zusammen!“

Spontan-Silvester

„Ich habe lange in einer sehr großen WG gewohnt und meine Mitbewohner hatten Silvester eine Party mit 50 (Übernachtungs-)Gästen geplant. Ganz ambitioniert habe ich zugesagt, mitzufeiern, um unweit vor 0 Uhr festzustellen, dass ich mich tatsächlich in meinem persönlichen Albtraum befand und nur rauswollte. All meinen Freunden hatte ich aber bereits abgesagt für den Abend und Planungsflexibilität an einem Abend wie Silvester hält sich in der Großstadt eher in Grenzen. Nicht so auf Tinder. Dort habe ich eine halbe Stunde vor Neujahr noch jemanden klargemacht, zu dem ich flüchten konnte, weg aus meiner überfüllten WG, rein in völlig unbedeutendes Date. Für den Abend aber genau das Richtige.“

Es muss eben nicht immer gleich der oder die Richtige sein, wenn das Leben uns stattdessen das Richtige für den Moment liefert – oder eben das Richtige für unseren Artikel. Bei allen MitarbeiterInnen, die sich für uns an ihre schrägsten Dates erinnert haben, möchten wir uns an dieser Stelle ganz besonders bedanken. Mögen eure Rendezvous immer erinnerungswürdig und eure Dating-Wundertüten stets voller Highlights sein!