Dein Topping für 2020 – Mützenklassiker

Wir lieben Mützen und Kopfbedeckungen in der kalten Jahreszeit. Nicht nur deshalb, weil sie warmhalten und schützen. Sie sind auch ein Ausdruck des persönlichen Stils und können eine Erscheinung abrunden, ihr einen Twist verleihen oder auch ein Hingucker-Statement sein. Falls du dieses Jahr noch unentschlossen bist oder etwas Neues ausprobieren möchtest, stellen wir dir hier verschiedene Stile vor.

Bean me!

Ein Beanie steht meist für einen lässigen Style. Es hält sehr warm und sieht in der Regel cool und sportlich aus. Einen casual Streetstyle-Look kann es perfekt abrunden und dem Outfit den letzten Schliff Unbemühtheit verleihen. Etwas schickere Erscheinungen wie lange Mäntel oder Trenchcoats kann ein Beanie auflockern. Beanies gibt es in verschiedenen Formen – von länglich und locker, bis hin zu mini und enganliegend. Die Miniversion, auch Fischermütze genannt, ist seit ein paar Wintern wieder sehr beliebt. Die Ohren hält sie allerdings nicht warm. Wenn dir Wärme und Komfort am wichtigsten sind, dann greif am besten zu einem klassischen Modell.

Like a cosy Satellite

Ein Stirnband kann entweder sportlich sein oder auch verspielt-romantisch. Und es kann beinahe ebenso gut die Wärme um den Kopf halten, wie eine Mütze. Ein Stirnband eignet sich besonders gut für diejenigen, die nicht bereit sind, das Volumen ihrer Haare jeden Tag der kalten Saison einer Kopfbedeckung zu opfern.

Setz die Baske auf

Die Baskenmütze hat nicht umsonst ihre Assoziation mit Pariser Chic. Sie ist eine der (zugegeben) wenigen Kopfbedeckungen, die ihrem Träger oder ihrer Trägerin einen eleganten Look verleihen. Da sie allerdings zumeist die Ohren nicht bedeckt, gehört sie nicht zu den wärmsten aller Mützenexemplare, hat ihren Platz aber durchaus verdient, wenn es um ein zeitlos-schickes Auftreten geht.

Der Twist für deinen Look

Nicht zu verwechseln mit der Fischermütze, hat auch die Schiffermütze seit einigen Jahren ihr Fashion-Revival. Eine voluminöse Kappe mit Schild und oft auch Zierkordel verhilft zu einem frechen Auftritt. Wir fühlen uns ein wenig erinnert an Oliver Twist und sind bereit für diesen coolen und universellen, wenn auch nicht allerwärmsten Kopfbedeckungs-Trend.

C(l)ap for this Choice

Ein Evergreen und nun auch endlich unisex en vogue: Die Baseball-Cap. Ähnlich wie eine Beanie ergänzt sie perfekt ein sportlich-cooles Outfit oder bringt deinen edlen Wintermantel als Accessoire wieder ein bisschen down to earth, wenn dir danach ist.

Alles andere als für den Eimer

Mit dem Bucket Hat holen uns seit einer Weile die 90er bis 00er wieder ein und wir finden es cool. Unisex sieht diese Kopfbedeckung einfach gut aus und kann sowohl up als auch down gestylt werden. Sie ist, was die Wärme angeht, eine gute Zwischenlösung. Bedeckt die Ohren, liegt aber nicht eng an. Perfekt für einen Bad-Hair-Day in Style oder auch für einen dieser Tage, an dem unsere Haut mal rebelliert. Einfach Bucket Hat tiefer in die Stirn gezogen und fertig. Und was den Style angeht, steht dieser Kopfbedeckungstrend absolut für sich selbst.

Chillen, aber warm

Ballonmützen sind weit, weich, rund und es passt jede noch so wilde Frisur darunter. Lässig fallen sie mitunter bis in den Nacken und zeigen dafür recht viel von Stirn und Gesicht. Sie geben dabei einen verspielten, sanften Look, der so wenig nach „Ich habe mich warm eingepackt“ aussieht, dass man du ihn getrost auch indoor den ganzen Tag aufbehalten kannst.

Auf die Öhrchen

Strickmützen mit Ohrenklappen oder auch Chapkas besetzt mit (Kunst)Fell sind die ultimative Kampfansage gegen Frost und kalten Wind. Der Kopf und ein großer Teil des Gesichts werden kuschelig gewärmt und nicht umsonst sind diese Mützen in besonders kalten Gegenden besonders beliebt. Vorteil: Du siehst damit aus, wie ein flauschiger Teddy und Kälte kann dir nichts anhaben. Nachteil: Mit Ohrenklappen hört es sich ein wenig schlechter, also Vorsicht im Straßenverkehr.

Nie zu alt für Bommeln

Ob grober Strick oder Beanie – Mützen mit Bommel sind ein Klassiker. Auch wenn die Bommel keine weitere Funktion erfüllt, als Verzierung zu sein und uns eventuell in unsere Kindertage mit Schlittenfahrt und Schneemannbauen zurückzuerinnern: Wir zaubern sie jeden Winter wieder gern aus dem Schrank hervor.

Reingeschlüpft

Um das Winter-Kindheitsgefühl auf die Spitze zu treiben, kommen wir nicht um die Schlupfmütze drumherum (und denken dabei auch ein bisschen nostalgisch an Ganzkörper-Skianzüge und fette Fäustlinge). Sie wird ganz über Kopf und Hals gezogen und lässt nur das Gesicht frei. Damit ist sie der Feind jeder gut sitzenden oder aufwendigen Frisur, aber hält garantiert warm. Diese Art Mütze ist was für Frierkatzen und solche, die ihren Style mit einer Prise Humor betrachten. Und sind wir ehrlich: Je kälter es draußen wird, desto gnädiger wird die Fashion-Polizei mit unseren Outfit-Choices.

Lieber Schieber

Ein weiterer Klassiker ist die Schiebermütze. Diese Wahl polarisiert: Manche kleidet sie fabelhaft, anderen wieder steht (und gefällt) sie überhaupt nicht. Je nach Outfit, schick oder casual, kann die Schiebermütze einen sehr gesetzten, erwachsenen Gesamtlook zaubern, aber auch spitzbübisch aussehen.

Festlich Fedora

Eine Fedora ist ein Hut mit einer mittelbreiten Krempe und einer kleinen Falte in der Mitte des Huts. Meist mit einer Schleife oder einem Hutband versehen, kann dieser Look sehr klassisch aussehen. Er eignet sich wunderbar zu feierlichen Anlässen als Abrundung einer besonderen Garderobe, aber auch, um einem Freizeit- oder auch romantisch-verspielten Outfit einen klaren Rahmen zu geben.

Was steht dir?

Natürlich steht dir am besten, was dir am besten gefällt und worin du dich wohlfühlst. Wenn du dir dennoch etwas unschlüssig bist, zu welcher Kopfbedeckung du am besten greifen sollst, hier ein paar Tipps.

Ein rundes Gesicht wirkt tendenziell zart. Möchtest du einen Kontrast schaffen, such dir eine Kopfbedeckung aus, die dein Gesicht optisch streckt, also ausladender nach oben ist und eine klare Kontur hat (wie zum Beispiel die Baskenmütze oder eine Fedora).

Ein ovales, eher schmales Gesicht ist eine harmonische Erscheinung und ihm steht fast alles, freie Wahl.

Einem eckigen Gesicht tun weiche Konturen durch fallende oder anliegende Stoffe gut, um eventuell harte Kanten zu neutralisieren (wie zum Beispiel mit einer Ballonmütze).

Unser Tipp für ein schmales, längliches Gesicht ist es, dieses optisch etwas zu stauchen durch nicht zu auslandende Kopfbedeckungen (wie zum Beispiel eine Fischermütze oder ein Baseball Cap).