Was ist ein Trend?

Alle Jahre wieder, Trends kommen, Trends gehen; in großen Lettern springen uns regelmäßig Wortschöpfungen wie Color-Blocking, Leo-Safari oder Marine-Look aus diversen Schaufenstern und großen Modemagazinen entgegen. Aber wann greift ein Trend, wie mache ich ihn eigentlich aus oder wann verdammt noch mal sollte ich ihm einfach nicht folgen? Wir sind der Sache mit den Trends mal ein bisschen genauer auf den Grund gegangen und versuchen uns an einer subtilen Definition:

Ein Trend heißt im Allgemeinen eine Veränderung einer gesellschaftlichen Strömung in einem bestimmten Bereich. Mode ist dafür natürlich eines der treffendsten Beispiele, denn Designer wechseln ihre Kollektionen bis zu 4 Mal im Jahr und pfiffige Modejournalisten und Stylisten kreieren dafür die passenden modischen Überthemen. Neben den Moderedakteuren, die weltweit unterwegs sind, sind es auch Blogs und freie Kreative, die durch ihren extravaganten Kleidungsstil herausstechen und als Inspiration für neue Trends sorgen.

Jeans

Um sich das Leben zu erleichtern, sammeln Branchen-Insider alle modischen Neuerungen und formulieren daraus Kategorien, die später Trends abbilden. Dabei wird nach Farben sortiert, nach Materialien, sich verändernden Silhouetten und natürlich nach Zielgruppen, denn logischerweise passen nicht alle modischen Strömungen auch zu jeder Altersklasse. Trends sind demzufolge ein Abbild des Zeitgeistes, dem die ewigen Konstanten der Klassiker entgegenstehen. Klassiker sind immer da und gehören einfach zum guten Ton des Sich-Kleidens, das sind beispielsweise das Kleine Schwarze, der Anzug oder die Jeans. Manche Trends schaffen es aber auch über eine Saison hinaus erfolgreich zu sein, sie avancieren quasi zu den Übertrends und werden zu globalen Playern. Dazu zählen Produkte, die so weit verbreitet sind, dass sie einfach jeder kennt: die Nike Air Max oder die Levi’s 501 sind solche Megatrends.

Eure Katrin

Beitragsbild: Davastee SS14, Bild Schlotterhose