Was wir an Wien lieben – Tipps für den City-Trip

Sacher-Torte, Sissis Schloss und die Spanische Hofreitschule – sie alle sind Teil des historischen Wien-Charmes, der besonders in der aktuellen Ballsaison Aufmerksamkeit auf sich zieht. Beim Spaziergang durch die romantische Altstadt rund um den Burggarten, den Stephansdom oder durch den belebten Prater versteht jeder, wieso die Hauptstadt Österreichs immer wieder zu einer der lebenswertesten Städte Europas auserkoren wird. Und nicht zuletzt ist es auch der berühmt berüchtigte Wiener Schmäh, der hier alles so „urleiwand“ macht. Wer heute bei der Übertragung des Wiener Opernballs von einem märchenhaften Ausflug nach Wien träumt, bekommt von uns gleich noch ein paar City-Tipps mit dazu.

 

Streifzüge über den Naschmarkt

 

Willkommen im Schlaraffenland! Das Naschen hat zwar nichts mit der ursprünglichen Namensgebung zu tun, könnte aber kaum besser zum größten Stadtmarkt Wiens passen. Auf der kulinarischen Reise durch Tausendundeinen Marktstand, Bistros und kleine Cafés wird jeder Appetit gestillt. Von morgens bis abends wird hier gegessen, zusammengesessen und geplaudert. Und wer sich nach einem ausgedehnten Frühstück/Brunch/Lunch Richtung Kunst und Kultur aufmachen will, folgt einfach nur den Ständen Richtung Secession, wo die Kunst-Tour beginnt.

Kunst schauen im MuseumsQuartier

 

Von der Secession, dem Ausstellungsgebäude des gleichnamigen Künstlerkollektivs rund um Klimt, Moser und Co., geht’s am Getreidemarkt entlang und schon erreicht man das kreative Herz der Stadt: das MuseumsQuartier, quasi der Naschmarkt für alle Kunstliebhaber. Von zeitgenössischer Kunst aus dem Fin de Siècle über moderne Installationen oder auch Spannendes für Kinder – die Ausstellungen sind sehr viel mehr als nur Zeitvertreib für Regentage. Ganz im Gegenteil, denn das modern gestaltete Areal bietet auch zwischen den Museumsgängen eine Menge Sonnenplätze, Cafés und ausgewählte Shops zum Bummeln.

Lang verweilen im Kaffeehaus

 

Ein entspannter, entschleunigter Tag in Wien führt immer auch ins Kaffeehaus. Wer sich bereits mit der österreichischen Kaffee-Auswahl vertraut gemacht hat, ist hier klar im Vorteil. Denn Kaffee kommt hier nur als Großer Brauner, Wiener Melange und Co. ins Glas beziehungsweise ins Heferl. Danach heißt es, Zeitung oder Buch auspacken und genießen. Richtig Zeit nehmen, stundenlang an einer Tasse nippen, das bunte Treiben passieren lassen und vielleicht auch gleich ein Stück Sacher Torte kosten. Und keine Sorge, der etwas überhebliche Ton der Kellner ist authentischer Bestandteil der Wiener Kaffeehaus-Erfahrung.

Abenteuer und Erholung direkt nebeneinander

Von weit her sieht man es schon, das historische Riesenrad, das als eines der Wahrzeichen Wiens das Stadtbild prägt. Neben weiteren Fahrgeschäften, Buden und Zuckerständen besteht der Prater aber vor allem aus einer riesigen Parkanlage. Grün, so weit das Auge reicht und die Donau gleich daneben. Dazu kommt ein großes Freizeitangebot mit einem Freibad, einem Reitclub und sogar einem Baseballplatz. Wer sich kurz von der Großstadt verabschieden möchte, findet hier den perfekten Ort für eine Auszeit, nur eine kurze U-Bahn-Fahrt entfernt.