Weekly Wellness: Beauty-Routine im Sommer

Dürfen wir dir ein Upgrade anbieten? Und nein, es geht nicht um die Luxussuite oder den Platz in der Business Class – dafür aber um eine Sache, die wir uns alle mindestens seit der Pubertät sehnlichst wünschen: strahlend schöne Haut! Damit dein Teint mit der Sonne um die Wette lacht, braucht es aktuell jedoch ein paar kleine Veränderungen: ein sommerliches Beauty-Upgrade. Würdest du bei 30 Grad Außentemperatur eine Daunenjacke tragen? Wahrscheinlich nicht. Ebenso wie du deine Garderobe anpasst, lohnt es sich allerdings auch, dein Pflege-Programm umzustellen – denn neben der Daunenjacke haben nun auch reichhaltige und rückfettende Pflegeprodukte Sommerpause. Was du stattdessen in deine Beauty-Bag packen kannst, um deine Haut aufatmen und erstrahlen zu lassen, erfährst du hier.

Sonnengruß

Das wohl wichtigste Essential deiner Sommer Beauty-Bag ist, wir können es gar nicht oft genug betonen, ein guter Sonnenschutz. Damit beugst du nicht nur einem gefährlichen Sonnenbrand vor und schützt dich vor Hautkrebs, sondern verhinderst auch die Zeichen frühzeitiger Hautalterung, darunter Falten. Diese bleiben bestehen – auch wenn deine hübsche Sommerbräune schon längst verblasst ist. Daher: Lieber zu viel cremen und schützen, als zu wenig! Der Sonnenschutz gehört dementsprechend nicht nur aufs Gesicht, wenn du am See liegst, sondern auch, wenn du ins Büro gehst oder den Wocheneinkauf erledigst: In den Sommermonaten ist eine Creme mit LSF 30 oder 50 dein täglicher Begleiter. Als Richtwert dient etwa ein Teelöffel Creme für das ganze Gesicht.

Um Hautirritationen und Pickel zu verhindern, greifst du am besten zu einem speziellen Sonnenschutz für das Gesicht, der die Poren nicht verstopft, sondern die Haut zugleich schützt und pflegt. Trägst du diesen unter deiner Foundation, empfiehlt sich eine leichte Textur, die keinen fettigen Film auf der Haut hinterlässt. Anschließend verhindern ein transparentes Puder sowie ein kühlendes Fixing-Spray, dass deine Foundation sich über den Tag hinweg in die Sommerpause verabschiedet. Alternativ kommt dein Sommer Make-up aber auch ohne Foundation und nur mit etwas Concealer an den richtigen Stellen und einem zarten Bronzer aus – denn in der warmen Zeit tragen wir schließlich am liebsten so wenig wie möglich auf der Haut.

Erfolgsformel

Während die Haut im Winter gerne austrocknet und reichhaltige Texturen braucht, sind in den Sommermonaten weniger fettende Produkte gefragt, die trotzdem genug Feuchtigkeit spenden. Denn auch wenn die Haut im Sommer schneller fettet und zu Unreinheiten neigt, braucht sie Wasser und Nährstoffe, um ihre Elastizität und Spannkraft zu erhalten. Du solltest daher also nicht komplett aufhören, zu cremen, sondern bloß zu anderen Produkten greifen: Gelartige Texturen pflegen, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Deine Nacht- oder Augencreme kannst du außerdem im Kühlschrank aufbewahren, damit sie dein Gesicht beim Auftragen angenehm kühlen.

Beim Abschminken empfiehlt sich statt einer dickflüssigen Reinigungsmilch ein leichtes Mizellen- oder Rosen-Reinigungswasser, das Make-up entfernt und die Poren von Talg befreit. Aber auch beruhigende Inhaltsstoffe wie Aloe Vera können helfen, die von der Sonne strapazierte Haut zu beruhigen und auszugleichen.

Erfrischungskomitee

Wasser marsch – im Sommer ist Wassertrinken nicht nur wichtig, um den Kreislauf stabil zu halten, sondern auch der Schlüssel zu einem gesunden und leuchtenden Teint. Du solltest jedoch nicht nur darauf achten, mindestens 2,5 Liter Wasser am Tag zu trinken, sondern darfst dir auch äußerlich immer mal einen kleinen Splash zur Erfrischung gönnen: Quell- und Thermalwassersprays, die du zum Beispiel in der Apotheke bekommst, passen in jede Handtasche und erfrischen dich mit wenigen Sprühstößen im Büro, am See oder in der stickigen Bahn. Doch die kleinen Helfer sorgen nicht nur für eine angenehme Abkühlung; sie beruhigen auch gestresste und irritierte Haut und frischen bei Bedarf dein Make-up auf.

Mundschutz-Knigge

Aktuell ist der Mundschutz unser treuer Begleiter – vom Einkauf bis hin zur Bahnfahrt ist er immer dabei und schützt dabei uns und andere. Einziges Problem: Unter dem Stoff staut sich Feuchtigkeit durch die feuchte Luft, die du kontinuierlich ausatmest und den Schweiß, den du abgibst. Nicht selten reagiert die Haut, die bekanntlich ein kleines Sensibelchen ist, mit Pickeln und Unreinheiten, die in diesem feuchtwarmen Klima besonders gerne sprießen. Doch damit nicht genug: Denn Druck und Reibung durch den Stoff der Maske gibt es natürlich auch noch. Diese wiederum begünstigen trockene und gerötete Stellen, welche deine Hautschutzbarriere angreifen und den idealen Nährboden für Keime bilden. Entzündungen und Ausschläge stehen damit ebenfalls auf der Liste der unerwünschten Beauty-Nebenwirkungen.

Wichtig ist also nicht nur die Wahl einer Maske, die richtig sitzt, passt und regelmäßig gereinigt wird, sondern auch ein ausgleichendes Pflegeprogramm. Reinige dein Gesicht vor und nach dem Tragen mit einem alkoholfreien Gesichtswasser, damit Pickel gar nicht erst entstehen können. Zusätzlich solltest du nach dem Tragen eine leichte Pflege benutzen, um die beanspruchte Haut zu beruhigen und die angegriffene Hautschutzbarriere zu stärken. An besonders heißen Tagen verzichtest du am besten komplett auf Make-up unter dem Mundschutz, da durch das verstärkte Schwitzen sowieso alles verschmiert. Ist es draußen weniger warm, verhindern ein gutes transparentes Puder und ein spezielles Make-up-Setting-Spray on top, dass Foundation, Concealer und Rouge fleckig werden.