Vom Un- zum Wildkraut Wie Wildkräuter sich langsam ihren Weg in die Küche bahnen

Sie wachsen am Wegesrand, unter Hecken oder auf Wiesen. Während einige sich kohlrabenschwarz über sie ärgern, zaubern andere lieber einen leckeren Salat, ein Pesto oder eine Suppe aus ihnen. Die Rede ist von nichts Geringerem als von Wildkräutern.

 

Wildkräuter vs. Kulturpflanzen

Wildkräuter unterscheiden sich von Kulturpflanzen darin, dass sie ganz natürlich im jeweiligen Land wachsen. Sie dürfen züchterisch nicht verändert worden sein, das Anbauen oder Fördern der Pflanzen ist aber erlaubt.

Eine kleine Übersicht über Kräuter

Wildkräuter im Überblick

Vom Un- zum Wildkraut

Brennnesseln kennt jeder. Löwenzahn auch. Aber bei Hirtentäschel, Girsch und Gundermann hört es dann meistens auf. Kein Wunder: Noch bis vor kurzem hieß das Wild- Un-Kraut und galt als Konkurrent von Getreide, Kartoffeln oder Mais. Heute erleben die wilden Kräuter einen Imagewechsel und landen als Suppe, Pesto oder Salat auf der Familientafel.

 

Wildkräuter richtig binden und trocknen

Wildkräuter trocknen

Wildkräuterwanderung

Lust auf Gänseblümchen, Gundermann und Co. bekommen? Dann am besten eine geführte Wildkräuterwanderung buchen! Da lernt man nicht nur Plätze, Parks und Wälder mit neuen Augen zu sehen, sondern auch die wichtigsten Kräuter der jeweiligen Jahreszeit kennen. Geht man lieber alleine auf die Pirsch: Nur das sammeln, was man kennt oder ohne Zweifel bestimmen kann. Denn auch bei uns gibt’s giftige Kräuter, die leicht zu verwechseln sind.

 

Kräuter zum Trocknen aufhängen

@ Allie Dearie via Unsplash

 

Von diesen Kräutern die Finger lassen

Auch Kräuter, die in Straßenrandnähe oder am Ackerrand stehen, landen besser nicht im Kräuterkorb da sie oft schadstoffbelastet sind. Fürs Ernten gilt: Immer mit dem Messer sauber abschneiden – so bleibt das Pflänzlein erhalten. Zu Hause heißt es dann gründlich waschen, möglichst frisch verarbeiten und sich von den intensiven Aromen verzaubern lassen.

Das steckt drin

Wildkräuter schmecken nicht nur gut, sie sind auch unglaublich gesund. Girsch ist zum Beispiel reich an Vitamin-C, Bärenklau wirkt beruhigend, fördert die Verdauung und senkt den Blutdruck und Löwenzahn ist eine kleine Vitamin-A-Bombe – er enthält 40 Mal so viel wie normaler Kopfsalat.

 

Rezept für einen Löwenzahntee

Löwenzahntee

Rezept für einen Löwenzahntee

Hier noch ein kleines Rezept für Wildkräutereinsteiger – gelingt garantiert.

Zutaten:
Eine Handvoll frische Löwenzahnblätter
1 Liter Wasser

Zubereitung
1. Die Blätter in Streifen schneiden
2. Mit einem Liter kochendem Wasser übergießen
3. 10 Minuten ziehen lassen und den Tee gegebenenfalls durch ein Sieb gießen

 

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Wildkräuter aus dem eigenen Garten

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