Winter Wedding – Ja sagen im Winter

It’s time to say yes! Lange Zeit war uns nicht klar, wieso der Tag der Liebe ausgerechnet im tiefsten Winter gefeiert wird. Vielmehr hätte es doch die Jahreszeit sein können, wo Schmetterlinge in und um uns herumflattern und die rosarote Sonnenbrille zum Einsatz kommt. Doch mit einem Blick auf die aktuellen Wedding-Trends für die Cuddling-Season wird uns endlich champagnerglasklar, warum wir genau jetzt Ja sagen wollen zu der Person, die bei uns Herz und Hände wärmt. Hier sind unsere Tipps und Trends für eine perfekte Hochzeit im Winter.

Alle Farben der Liebe

So wie es in der Liebe kein Schwarz oder Weiß gibt, darf auch beim Brautkleid und Hochzeitsanzug Farbe bekannt werden. Tiefes Smaragdgrün, kräftiges Kobalt oder intensives Ochsenblut passen ausgezeichnet in die dunkle Jahreszeit und sorgen für einen festlichen Charakter. Anzüge aus Samt und zarte Seidenkleider in Kombination mit Fake Fur sind aktuell absolut trendsicher und halten noch dazu schön warm. Wer farblich beim klassischen Schwarz-Weiß bleiben möchte, kann mit den Materialien experimentieren. Neben den genannten Varianten mit Samt und Fake Fur, darf der sonst eher triste Winter ruhig glamourös werden, indem Pailletten, glänzende Stoffe und Metallic-Elementen zum Einsatz kommen.

Romantische Winterblumen

Zugegeben, der Winter ist nicht gerade die prachtvollste Jahreszeit, wenn es um bunte Blumensträuße geht. Das macht aber gar nichts, denn Trockenblumen sind aktuell überall zu sehen. Der große Vorteil ist außerdem, dass sich Gestecke, Sträuße und Blumendeko schon Tage oder sogar Wochen im Voraus vorbereiten lassen, ohne zu welken. Pampasgras und fluffige federartige Gewächse sorgen allein oder in Kombination mit getrockneten Gräsern und Blumen für einen unkomplizierten, verspielten Boho-Charme.

Regen, Schnee oder Sonnenschein

Wintertage verwöhnen uns leider nur selten mit Licht und Sonnenschein. Die wenigen kostbaren Lichtstunden werden zusätzlich getrübt, wenn es wolkenverhangen und regnerisch ist. Wieso also bei der Hochzeitsplanung nicht einfach die dunkle Jahreszeit annehmen und sie sich zunutze machen? Eine Menge traumhaft schöner Locations wären für einen sonnigen Sommertage vielleicht zu düster, sind aber genau richtig für einen sowieso trüben, kalten Tag. Wie wäre es mit einem verwunschenen alten Haus oder einem festlichen Ballsaal? Ein leichter Gothic-Hauch passt in die dunkle Winterzeit und mit vielen Kerzen, einem Kamin und schummrigen Kronleuchtern hat die Hochzeit ihren ganz eigenen, gemütlichen Charme. Wer die wenigen Sonnenstunden einfangen möchte, findet in Wintergärten und Gebäuden mit einem verglasten Dach eine perfekte Lösung, um trotz Kälte „im Freien“ feiern zu können.

 

Tipps für deine Winter Wedding

Große Feste brauchen Vorbereitung, dabei ist es eigentlich egal, ob im Winter oder Sommer gefeiert wird. Letztlich ändern sich dadurch nur die Bedingungen, was keine Jahreszeit besser oder schlechter macht. Damit du rundum gut vorbereitet bist, solltest du ein paar Kleinigkeiten beachten.

Outfitwechsel: Wer im Winter von der Kirche zur Party-Location wechselt, sollte seinen Gästen etwas Zeit zum Umziehen und frisch machen geben. Da es in Kirchen oft sehr kalt ist, bei der Party aber auch getanzt wird, haben manche deiner Gäste vielleicht verschiedene Outfits dabei. Plant also einen kleinen Puffer zwischen Trauung und Party ein.

Wetterfest: Regen, Matsch und unebene Wege können schnell die Schuhe und den Saum von langen Kleidern ruinieren. Entweder lassen sich alle Eingänge direkt mit dem Auto erreichen oder am besten werden Wechselschuhe einpacken. Ein Kleid mit Schleppe scheint auch weniger geeignet, wenn draußen längere Wege eingeplant werden müssen.

Bloß keine kalten Füße: Die wichtigste Faustregel für kalte Tage generell – was drunter getragen wird, sieht keiner! Thermosocken, dicke Strumpfhosen und Skiunterwäsche vermeiden kalte Füße und blaue Lippen auf den Hochzeitsfotos, ohne das Outfit zu funktionalisieren.