Winterfrische – Erfinde dich neu

Ein Neuanfang ist jederzeit möglich. Und dennoch finden wir, 2020 hinter uns zu lassen, ist ein ganz besonderer Anlass, um neu anzufangen. Das vergangene Jahr war rundum verrückt. Es hat in der Welt und in jedem von uns wahrscheinlich sehr viel in Bewegung gebracht und Bestehendes auf den Kopf gestellt. Und da wir eh schon mittendrin sind in großen Veränderungen: Warum nicht die Bereiche, die wir beeinflussen können, selbst in die Hand nehmen und uns die Voraussetzungen schaffen für ein 2021, das neue Energie bringt? Hier findest du Inspirationen für eine neue Perspektive in verschiedenen Lebensbereichen.

Gedanken

Die beste Nachricht zuerst: Wir haben die hundertprozentige Kontrolle über die Gedanken, die jeden Tag in unserem Kopf ein- und ausgehen. Das klingt erstmal nach einer großen Aufgabe, ist aber eigentlich etwas Wunderbares. Wir können alles beherrschen und das bedeutet zwar sehr viel Verantwortung, aber auch sehr viel Power. Alle Inhalte, alle Bewertungen und womit wir uns identifizieren – all das können wir so steuern, dass es uns entspricht, guttut und nützt.

Wo kannst du anfangen?

Nachrichten und Content: Egal, was draußen in der Welt los ist, halte dein Inneres sauber. Behalte Abstand zu den Informationen, die den ganzen Tag auf dich einrieseln. Erkenne, was für dich wirklich wichtig ist und dir guttut und wovon du getrost Abstand nehmen kannst.

Du bist nur du: Filtere gut, womit du dich identifizieren möchtest und wäge ab, welche Situationen oder Menschen mit dir gar nichts zu tun haben, sodass du sie einfach an dir vorbeiziehen lassen kannst.

Das Leben passiert für dich: Jede Situation passiert, weil du etwas Gutes für dich daraus ziehen kannst. Wenn du diesen Fokus annimmst, fällt vieles leichter.

Ziele

Wie wäre es, wenn du dieses Jahr mal all deine Bescheidenheit über Bord wirfst, was deine Ziele angeht? Wenn du dich traust, dir auszumalen, was wäre, wenn du alles erreichen könntest? Versuche, nicht mehr nur im Rahmen deiner momentanen Möglichkeiten zu denken, sondern im Rahmen deiner tatsächlichen Herzensziele und Visionen. Was kommt da? Und ist es wirklich so unerreichbar?

Allein, dass du dir vorstellst, wie du dir deine Wünsche erfüllst, macht sie schon zum Teil deiner Realität und vielleicht auch deiner Zukunft.

Wo kannst du anfangen?

Mit dem Manifestieren. Klingt nicht so greifbar für dich? Der Schlüssel ist der Satz: „Ich bin …“ Alles, was du über dich denkst, wird auf die eine oder andere Weise auch zum Teil deines Lebens. Warum nicht also denken: Ich bin erfolgreich. Ich bin stolz auf mich. Ich schaffe alles, was ich mir vornehme … und so weiter. Taste dich mit diesen Gedanken über dich an das Leben ran, das du dir für dich wünschst.

Beziehungen

Eigenverantwortung ist der Schlüssel zu vielem, so unbequem es erstmal klingen mag. Ein Gefühl, was durch eine Situation oder eine andere Person in dir ausgelöst wird, ist und bleibt bei dir. Du kannst dir nun selbst Mitgefühl dafür schenken, dich fragen, woher das Gefühl kommt, und sehen, wie du es wieder loslassen kannst. Natürlich kannst du in diesen Prozess die andere Person einbeziehen und offen mitteilen, wie es dir gerade geht und warum. Nimm diese Aufgabe an, finde in dir selbst eine nachhaltige Lösung und gib diese Verantwortung nicht ab. Die gute Nachricht: Du kannst das! Und vor allem weißt du somit, dass du jedes deiner Gefühle beeinflussen kannst, durch deine Bewertung der Geschehnisse.

Wo kannst du anfangen?

Zuhören ist ein erster guter Schritt. Gib dem anderen deine ganze Empathie und Aufmerksamkeit, wenn er dir von sich erzählt. Unterbrich oder relativiere das Gesagte oder Erlebte nicht, indem du deine eigenen Anekdoten und Meinungen einstreust. Nimm an, was gerade mit dir geteilt wird. Versuche, so wenig wie möglich zu bewerten oder euch zu vergleichen. Und am wichtigsten: Bezieh das Gesagte nicht direkt auf dich. Du bist nicht verantwortlich für das Gefühl des anderen und wenn er eine konkrete Bitte an dich hat, vertrau ihm, dass er dich anspricht.

Zufriedenheit

Die Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse ist natürlich nicht nur in der Beziehung zu anderen Menschen entscheidend, sondern zuallererst in der Beziehung mit uns selbst. In manchen Bereichen des Lebens merkst du vielleicht eine fortwährende Unzufriedenheit oder Unvollständigkeit. Das sind oft Bereiche, die stark von gesellschaftlichen Normen oder Meinungen von außen geprägt werden und du kannst jederzeit prüfen, ob sie für dich wirklich so zutreffen.

Wo kannst du anfangen?

Vor allem in Bezug auf Konsum, Leistung oder Erscheinung lässt sich das gut hinterfragen. Brauchst du wirklich etwas Neues oder passt das, was du hast nicht vielleicht schon perfekt zu dir? Willst du dir wirklich einmal mehr auf Social Media Accounts ansehen, die in dir ein Gefühl von Mangel und Unzufriedenheit hervorrufen, weil du dich vergleichst? Vielleicht ist die Antwort auf diese oder ähnliche Fragen öfter nein als ja, wenn du auf deine eigenen Bedürfnisse hörst. Vielleicht ist alles an dir und deinem Leben genau richtig, wie es gerade ist.